Den Walen hinterher, mitten ins Leben! Zu Gast: Malina Güthner

Shownotes

In dieser Folge reisen wir zu den Azoren, zu den Walen und zu Malinas Geschichte. Nach ihrer ersten Begegnung mit einem Wal hat Malina alles umgekrempelt und ist für sechs Monate auf die Insel Pico gezogen, um dort als Whale-Watching-Guide zu arbeiten. Wir sprechen über ihre Faszination für das Meer, über Mut, Heimweh und Zweifel.

Dazu gibt es praktische Tipps für deine eigene Azoren-Reise und worauf du bei Whale Watching achten solltest, damit es für dich ein Erlebnis und für die Tiere respektvoll bleibt. Eine Folge für alle, die von Walen, den Azoren oder dem eigenen Traum träumen.

Themen dieser Episode:

  • Wale und Artenvielfalt auf den Azoren
  • Malinas Weg vom Bauchgefühl zum Job als Whale-Watching-Guide
  • Leben auf Pico: Alltag, Heimweh, Wachstum
  • Reisetipps: Inseln, Klima, beste Reisezeit
  • Wandern und der Aufstieg auf den Pico-Vulkan
  • Verantwortungsvolles Whale Watching
  • Mut, Selbstfindung und dem eigenen Ruf folgen

Links & Empfehlungen

Buch: Ein Sommer zwischen Selbstfindung und Salzwasser – Eine Reise zu den Walen und zu mir selbst (Malina Güthner, Erscheinungsdatum:18.04.2026)

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Transkript anzeigen

00:00:00: sattgrüne Vegetation, fantastische Wanderwege und Bilder die er an Hawaii als ein Europa erinnern.

00:00:07: Das ist der erste Eindruck den man bekommt wenn man sich mit den Azoren beschäftigt eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs die politisch zu Portugal gehört was die Insel Gruppe aber wirklich ausmacht und welche Meeresbewohner es meiner heutigen Podcast Gästen ganz besonders angetan haben.

00:00:25: darüber und viele mehr sprechen wir jetzt Und damit herzlich willkommen bei Kompass und Kaffee.

00:00:49: Ich bin Corinna, und mit dabei ist heute Marlina.

00:00:56: Hi Corinna!

00:00:57: Sehr

00:00:57: schön, dass ich da sein darf.

00:00:59: Ich freue mich sehr auf das Gespräch.

00:01:00: Wir hatten ein paar Anläufe, bis es jetzt endlich geklappt hat.

00:01:04: Das heißt, ich hoffe, heute funktioniert alles.

00:01:06: Ein Mann frei, und ich freu mich sehr darauf, dass wir hier schön quatschen können.

00:01:10: Ja, ich freue mich auch sehr.

00:01:12: Ich bin jetzt auch sehr euphorisch.

00:01:14: Wie du es da schon meintest?

00:01:15: Wir hatten ein paar Anläufe aber alle guten Dinge sind drei und deswegen glaube ich auch dass das heute richtig richtig gut wird!

00:01:22: Ich freue mich mega auf dieses Thema.

00:01:25: Ich habe dich ja schon mal in einem anderen Podcast gehört und hab auch auf dein Instagram-Kanal mir ein paar Sachen angeguckt und fand das alles so megaspannend und schön und freu mich richtig drauf was zu heute mir und allen Zuhörenden erzählen kannst.

00:01:43: Malina, heute geht es ja unter anderem um die Azoren!

00:01:48: Die Azoren gehören ja zu Portugal, die liegen jetzt aber nicht so nahe wie Portugal wenn man das denkt sondern sie liegen ja im Nordatlantik zwischen eben portugiesischem Festland und dann eben schon eher USA Richtung.

00:02:07: Wie bist du zu den Azoren gekommen?

00:02:10: auf die Inseln erzählt?

00:02:12: Ja, also es ist eine lange Geschichte.

00:02:14: Es kommt jetzt ein bisschen drauf an wie früh fang ich an?

00:02:17: aber grundsätzlich hatte ich schon immer eine starke Verbindung zum Portugal, also zu dem Festland.

00:02:22: jetzt da ich schon als Kind meine Sommer in der portugiesischen Westküste verbracht habe das heißt Ich hatte schon seitlich ein kleines Kind war eine sehr starke Verfindung zum Meer und hab auch Portugal die Strände die Mentalität sehr geliebt und es ist auch heute eigentlich der Platz, wo ich mich am meisten auf der Welt zu Hause fühle.

00:02:43: Und die Azoren hatte ich tatsächlich gar nicht so auf dem Schirm.

00:02:47: Irgendwann kam das dann?

00:02:48: Ich glaube, das erste Mal als ich über die Azore nachgedacht habe, ist vielleicht so ja vier bis fünf Jahre her jetzt.

00:02:57: Und ich war da gerade in Norwegen reißen tatsächlich im Campervan Und was sich super faszinierend fand, dort auf den Lofoten war diese Kombination aus Meer und Berge.

00:03:10: Ich weiß nicht ob du schon ein Norwegen warst aber diese... irgendwie beides!

00:03:14: Ich liebe mehr und ich liebe auch die Berge, ich bin gerade in den Bergen im Österreich und diese Kombination aus Beidem zu haben fand ich super fassiniernd.

00:03:24: Das war super interessant weil da hatte ich das erste Mal so diesen Gedanken Ah es gibt doch die Azoren, diese Inselgruppe

00:03:31: mitten

00:03:32: im Atlantik.

00:03:33: Und meine Kusine hatte tatsächlich zu dem Zeitpunkt dort ein Haus und war auch dort, und ich dachte mir ja, ich sollte da mal hin und hatte irgendwie so einen Bauchgefühl dass das besondere Ort sein könnte für mich Ich weiß nicht ob du das kennst, mein Lieber hat man so einen inneren Rufs und Calling nach irgendeinem Ort.

00:03:51: Das war schon bisschen so mit den Azoren für mich.

00:03:55: Ja dann hat es eine Weile gedauert.

00:03:57: Ich war dann ein Jahr später, das war im Jahr und zwanzig.

00:04:00: Das erste Mal auf den Azoren.

00:04:01: damals schöne Woche.

00:04:03: Ich war länger in Portugal auf dem Festland und von Lissabon aus ist es ganz gut zu erreichen mit so einem zweieinhalb- stündigen Flug.

00:04:10: Und bin übergeflogen für eine Woche oder zehn Tage habe mich dort mit meinem Freund getroffen und hab ne kleine Azorenreise gemacht.

00:04:19: Ja, von da aus hat sich das dann alles weiterentwickelt und es lag gar nicht so arg an den Azoren selbst.

00:04:26: Also die Azoren sind super schön!

00:04:28: Ich hatte mich damals aber auch ein bisschen einsam dort gefühlt, ein bisschen

00:04:32: abgeschnitten

00:04:34: vom Rest der Welt.

00:04:35: man merkt irgendwie dass man mitten im Atlantik ist und das Wetter war auch nicht so gut.

00:04:39: Aber wir haben eine Sache gemacht und die war für mich ausschlaggebend und zwar haben wir einer Wahlbeobachtungstour teilgenommen und waren drei Stunden mit dem Boot unterwegs.

00:04:51: Und ich war auch schon davor super aufgeregt, das war so ein bisschen ja mein Highlight von dieser Azorenreise, weil ich liebe Tiere, ich liebe das Meer!

00:05:02: Ich hatte in diesem Jahr, im Jahr zwölfzehnundzwanzig, so ein Bisschen mir überlegt dass sich mich mehr auf das Meer fokussieren möchte und so ein bisschen mehr dem nachgehen möchte was mich als Kind glücklich gemacht hat.

00:05:13: und es war eben mehr Tiere, Natur draußen sein nicht vom Laptop sitzen.

00:05:18: Nicht irgendwie am Schreibtisch vor mich hinwegizieren sondern so im Abenteuer sein.

00:05:23: und diese Tour hat sich für mich angefühlt wie genau dieses

00:05:29: Ultimatum

00:05:30: von Abenteuern mehr Tiere.

00:05:32: Und die hat dann am Ende eigentlich alles verändert weil ich habe das erste Mal in meinem Leben den Wahl gesehen einen Pottwahl und Das hat mich so krass fasziniert dass ich Gleich ein Tag noch eine Bewerbung geschrieben habe, um einen Praktikum bei dieser Firma zu machen und mehr über Wahle zu lernen.

00:05:50: Mehr auf dem Meer zu sein – das hat da nicht geklappt!

00:05:53: Dieser Traum hat mich aber nicht mehr losgelassen.

00:05:56: Ein knappes Jahr später bin ich dann tatsächlich für sechs Monate auf die Azoren gezogen, um mit Wahlen zu arbeiten und hab ein halbes Jahr dort gelebt und diese Zeit hat mein Leben komplett verändert.

00:06:07: Ich habe inzwischen Buch drüber geschrieben, es erscheint jetzt im April und habe jetzt zuletzt in Buckelwahl, in Australien gearbeitet.

00:06:16: Mein nächstes Ziel ist es an Arktis zu gehen.

00:06:18: Das heißt aus diesem einen Gedanken zu sagen ich möchte irgendwann mal auf die Azoan und die Kombination Meer- und Berge wäre doch ganz schön!

00:06:26: Und aus diesem Ruf ist super viel entstanden also ganz ganz viele Geschichten und mein Leben hat sich so um hundred ochzig Grad gedreht eigentlich seitlich.

00:06:35: das erste Mal auf den Azoaan war

00:06:37: Ja mega spannend und du hast auch ganz, ganz viele Dinge jetzt direkt aufgerissen bei denen ich auch nachhaken muss.

00:06:45: Fangen wir mal nochmal ganz am Anfang an!

00:06:47: Du meintest ja, du bist dann erst einmal für so eine Woche zehn Tage auf die Azoren und da habt ihr dann die erste Wahltour gemacht?

00:06:57: Jetzt sind die Azore nicht nur eine Insel sondern es ist eine Inselfruppe.

00:07:02: wo genau wart ihr da?

00:07:05: Und ist das auch so die Station, die du jemanden empfehlen würdest?

00:07:09: Wenn jemand sagt oh ich habe auch noch nie Wale gesehen und Erzoren interessiert mich.

00:07:14: Wo gehe ich denn am besten hin?

00:07:15: Ja also

00:07:16: es gibt mehrere Inseln.

00:07:18: Ich war glaube auf was mich kurz zählen Eins zwei drei vier fünf sechs verschiedene und bei meinem ersten Aufenthalt war ich aber nur auf der Hauptinsel Saumigels größte Insel.

00:07:33: Da ist Ponta del Gada, die Hauptstadt auch von den Azuren meine ich auch und zumindest von der Insel Sao Miguel.

00:07:40: Es ist auch die touristischste Insel, das ist eine sehr coole Insel da sie sehr vielfältig ist und ganz viele verschiedene es einfach zu bieten hat.

00:07:49: Und ich habe aber dann auf Pico gelebt.

00:07:52: Das heißt jetzt hab' ich ne sehr starke Verbindung zur Pico weil ich eben dort sechs Monate gelebt hab'.

00:07:58: und mein erster Stopp war aber Saumichell.

00:07:59: Das heißt, ich glaube es kommt so ein bisschen drauf an wenn man mehr Zeit hat dann würde ich auf jeden Fall empfehlen verschiedene Inseln anzuschauen.

00:08:06: dafür ist zum Beispiel Pico oder Faial die Insel daneben guter Ausgangspunkt weil man da zwischen drei Inselen ganz hoch mit der Fähre hin und her fahren kann.

00:08:15: ansonsten muss man dann fliegen.

00:08:17: Wenn man aber nur eine Insel machen kann dann ist glaube ich Saumil also die Hauptinsel bei der Ich eben meine erste Tournehrfahrung hatte auf der ich das erste Mal war Gute Ausgangspunkt, weil sie eben ein bisschen größer ist.

00:08:30: Und ja ich habe wie gesagt auf Pico gelebt und Pico ist schon so ein bisschen das Wahlparadies.

00:08:35: Das heißt wenn es an wirklich um Wale geht dann würde ich fast schon Pico empfehlen glaube ich.

00:08:40: Okay genau aber die meisten Flüge gehen ja auch nach saume Geld.

00:08:45: Das heisst wenn man nicht so viel Zeit hat ist das wahrscheinlich auch einfach einfacher dort zu bleiben Und von dort aus kann man ja auch so auf Wahlbesichtigung gehen, richtig?

00:08:56: Also es geht ja schon auf allen Inseln.

00:08:58: Aber auf Pico ist einfach noch mal mehr los wenn's um Wale geht.

00:09:02: Genau.

00:09:02: also grundsätzlich sind die Azoren gigantisch was Artenvielfalt angeht.

00:09:06: das ist einfach auf einer Atlantik mitten im Meer Auch nicht nur Wahles kommen auch viele Menschen zum Tauchen dorthin.

00:09:14: Im Sommer sieht man Rochen, Haie teilweise Walhaie

00:09:19: Schildkröten

00:09:21: Die fortugiesische Galere, so ein qualenartiges Lebewesen.

00:09:25: Also super viel und Daumiguel ist auf jeden Fall auch ein guter Ausgangspunkt.

00:09:30: aber von Deutschland aus fliegt man sowieso normalerweise über Portugal also oft mit dem Zwischenstock und von Lissabon aus kann man auch direkt nach Pico oder Fajal fliegen als auch auf die anderen Inseln.

00:09:42: Jetzt meintest du ja bei den ersten Aufenthalt war der Start irgendwie so ein bisschen holprig?

00:09:46: Und das Wetter war auch nicht so gut Wie ist denn so das Klima auf den Azoren?

00:09:52: Also worauf sollte man sich da einstellen.

00:09:54: Ja,

00:09:55: also es ist jetzt nicht so wie wenn man so denkt Inselmitten im Meer dann hat man bisschen vielleicht so tropische Insel irgendwie im Kopf.

00:10:06: Es kann auch ziemlich kalt und rau werden im Winter.

00:10:09: Grundsätzlich sind die Azoren dafür bekannt dass sie alle Jahreszeiten in einen Tag haben können.

00:10:16: windig, regnerisch, kalt und warm sein kann.

00:10:19: Das Wetter schlägt relativ schnell um.

00:10:21: Und ich habe dort gelebt dann im Jahr von März bis

00:10:27: Oktober.

00:10:29: Im März-April ist es schon noch relativ kühl, auch oft regnerig stürmisch.

00:10:36: Dann wirds aber schon warm!

00:10:37: Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch was dazu führt dass sich dann ein bisschen kälter anfühlt.

00:10:47: Das heißt, da kann es dann schon ziemlich warm werden.

00:10:50: Die wärmsten Monate sind schon so Juni-Juli-August normalerweise und da hat man dann schon richtige Sommergefühle auf jeden

00:10:57: Fall.".

00:11:02: durch den vielen Regen auch alles schön wächst.

00:11:05: Jetzt hast du ja schon erzählt, also man kann Wale beobachten, man kann tauchen gehen das mit Sicherheit auch viel im Wassersportbereich möglich aber Du hast ja auch die Verbindung gesucht von Bergen und Meer.

00:11:18: Das heißt ich denke auch ganz viel an Anwanderungen Auch an Vulkanen.

00:11:23: Kannst du dazu ein bisschen was erzählen?

00:11:25: Ja!

00:11:26: Also zum Wandern sind die Azoren auch super gute Ausgangspunkt.

00:11:30: Bei meiner ersten Reise waren wir tatsächlich auch viel wandern.

00:11:34: Und als ich dann auf der Natur hingelegt habe, war ich gar nicht so viel wandert, weil ich einfach sehr mit den Wahlen beschäftigt war eigentlich den ganzen Tag immer nur auf dem Meer.

00:11:44: aber grundsätzlich sind es einfach gigantische Bilder.

00:11:47: also Es wird ja manchmal ein bisschen mit Hawaii verglichen Einfach diese grünen Berge.

00:11:53: Dann hat man Vulkangestein.

00:11:56: gerade Pico hat sehr viele schwarzen Vulkanstein Und dann ist mehr in Kombination, das heißt man hat super viele Wanderwege und eben ganz tolle Aussichten.

00:12:05: Die Inseln sind auch alles sehr unterschiedlich so von der Vegetation auch.

00:12:09: teilweise haben auch unterschiedliche sind unterschiedlich alt

00:12:13: d.h.,

00:12:13: das Gestein sieht auch unterschiedlich aus.

00:12:17: Wandern kann man aber auf jeden Fall super.

00:12:18: was ich gemacht habe noch in meiner längeren Zeit auf den Azoren war den Pico zu besteigen.

00:12:24: Der Vulkan heisst gleich wie die Insel mit dem Pico Und es ist auch der höchste Berg von Portugal und das war auch ein wunderschönes Erlebnis.

00:12:36: Wir sind nachts eben aufgestiegen, um dann morgens in Sonnenaufgang zu sehen.

00:12:40: Wenn man da ist und ein bisschen Wandererfahrung vielleicht hat oder gerne auch mal einen anstrengenden Anstieg macht, dann würde ich auf jeden Fall empfehlen den Pico zu besteigen.

00:12:52: Das klingt sehr spannend!

00:12:54: Wie lange dauert der Ausstieg ungefähr?

00:12:59: ist jetzt eine gute Frage, ich erinnere mich gar nicht mehr so genau.

00:13:01: Wir sind mit einer Gruppe gegangen und waren relativ entspannt unterwegs.

00:13:07: also ein paar Stunden haben wir schon gebraucht dann haben wir uns entspannt oben Zeit gelassen und dann wieder ein paar stunden runter.

00:13:14: das heißt ich glaube es kommt drauf an wie sportlich ambitioniert man das ganze Thema angeht.

00:13:19: aber es ist dann schon so... Ich würde schon die Pico-Besteigung als einen vollen Tagesausflug Sehen auf jeden fall und dann ist man danach auch ein bisschen erschöpft kann sich ausdruhen.

00:13:33: also es jetzt nicht so eine zwei stunden sache.

00:13:35: ich habe gerade mal schnell nebenbei gebeti gefragt.

00:13:40: Und das sagt ungefähr dass gleich steht austeck ungefähr drei bis vier stunden abstieg ausser zwei bis drei und höhenmeter die zu überwinden sind so tausend einen hundert, er ist schon ordentlich.

00:13:53: vor allem ich hab auch meine Sonnenaufgangswanderungen gemacht.

00:13:58: Hier ist mein Schlaf auch immer sehr wichtig und bin da mitten in der Nacht aufgestanden, war zum Sonnen-Aufgang da.

00:14:03: Das war auch wunderschön!

00:14:05: Aber ich weiß noch... Ich war den ganzen restlichen Tag so fertig, weil ich einfach so müde war und das nicht gewohnt war, mittendrin nachtaufzustehen.

00:14:12: Ja aber der Moment wenn man dann oben am Berg steht und die Sonne aufgeht sieht mit dem Ausblick wahrscheinlich auch, das stelle ich mir schon sehr schön vor.

00:14:22: Ja, total.

00:14:22: Wir hatten ein bisschen Pech bei uns und waren super viele Wolken tatsächlich.

00:14:25: Manchmal hat der Pico so einen Wolkenbranz um die Spitze rum aber es war trotzdem super schön.

00:14:31: Also wir haben trotzdem die Sonne gesehen und es war auf jeden Fall ein super besonderes Erlebnis.

00:14:36: ich glaube auch einfach Es war für mich am Ende meiner Zeit dort Und meine ganze Zeit auf den Azoren also in der Zeit in der Ich wirklich dort gelebt habe war Für mich einfach ein riesiges Abenteuer Riesiger Sprung aus der Komfortzone Herausforderungen, einen neuen Job, neue Menschen alleine dort zu sein und wir haben immer diesen Pico gesehen.

00:14:59: Man konnte den eigentlich wenn man uns aus dem Haus rausgelaufen ist und zur Arbeit jeden Morgen gelaufen ist.

00:15:03: am Meer entlang habe ich immer diesen Vulkan gesehen und für mich war es glaube ich einfach so ein bisschen sinnbildlich auch für diesen Anstieg geschafft zu haben weil es auch einfach am Ende meiner Reise war und deshalb war es für mich ein super besonderer Moment.

00:15:17: aber auch wenn man das jetzt mal alles Außenvorlässend natürlich auch so eine super schöne Wanderung einfach definitiv.

00:15:24: Da hast du schon einen Punkt angesprochen, bei dem ich auf jeden Fall nochmal nachbohren möchte.

00:15:30: Du bist ja das erste Mal auf die Erzoren und hast dann den ersten Wahl gesehen und hast direkt die erste Bewerbung rausgeschickt – es hat nicht geklappt!

00:15:37: Und irgendwann warst du aber doch da und hast ein halbes Jahr da gearbeitet?

00:15:45: Braucht es denn, um überhaupt in dem Bereich zu arbeiten?

00:15:49: Also was war dann der ausschlaggebende Punkt das doch geklappt hat?

00:15:53: und was genau war da dein Job?

00:15:55: wie kann man sich das vorstellen.

00:15:57: Ja also ich glaube grundsätzlich daran dass es immer Sinn macht wenn man irgendwie eine Idee hat oder einen Impuls hat dem sofort nachzugehen

00:16:07: um

00:16:08: sich so ein bisschen selber auszutricksen und nicht ins Zweifeln reinzukommen zum Beispiel oder Ja, in zu viele Gedanken.

00:16:16: Und ich mach das auch oft also mit verschiedenen Sachen und es war am Anfang auch einfach so eine Schnapsidee dass ich eben dort war und das Gefühl hatte Ich war einfach so glücklich auf diesem Boot Auf dem Meer Mit dem Salzwasser im Gesicht Und dem Wind im Gesicht und dieses Abenteuergefühl nach den Wahlen zu suchen und dann diese Begegnung mit dem Pottwahl die so super ruhig und friedlich waren wir einfach so ein faszinierendes Gefühl einfach gegeben hat.

00:16:47: Ich hatte es einfach so begeistert und ich war okay, ich möchte mehr davon.

00:16:51: Und ich glaube immer dran ist das gut dann direkt von dem Puls nachzugehen weil dann kann man sich später noch Gedanken drüber machen.

00:16:57: und das habe ich gemacht indem ich eben diese Werbung abgeschickt hab und auch nochmal ein paar mal nachgehakt hatte nach einem Praktikum und ich bin da tatsächlich in einer engeren Bewerbungsphase am Ende nicht geklappt.

00:17:11: Jeder kennt es, wenn man irgendwas möchte.

00:17:13: Ob das jetzt ein Job ist oder eine Wohnung?

00:17:15: Oder weiß ich nicht... Irgendwas.

00:17:17: und dann möchte man das unbedingt und dann klappt's nicht!

00:17:21: Dann ist das schon ne große Enttäuschung.

00:17:23: Und für mich war es eine grosse Enttäuschung aber Es hat mir gezeigt dass sich das wirklich möchte weil Ich meine es ist natürlich schon bisschen eine Schnapsidee zu sagen okay ich war da im Urlaub und ich möchte jetzt dort hinziehen mit Wahlen arbeiten und gefühlt mein Leben ändern Und ich hatte auch super Angst davor, hatte auch so das Gefühl ... Ich weiß gar nicht, ob ich mich das wirklich trauen würde.

00:17:45: Dadurch dass ich aber die Absage bekommen habe, hab ich dann gemerkt, doch, ich möchte das wirklich!

00:17:50: Es ist mir wichtig und ich glaub, da hab ich einfach alles dran gesetzt.

00:17:55: Wenn man irgendwas wirklich möchte, egal was es ist, findet man auf einen Weg.

00:18:00: Dann muss man verschiedene Wege gehen.

00:18:02: Mit zu viel Menschen geredet, hat verschiedene Bewerbungen geschrieben... Es hat am Ende dann einfach funktioniert und es kommt jetzt ein bisschen drauf an.

00:18:11: Ich hatte super viel Glück, meine ganzen Kolleginnen waren eigentlich Meeresbiologinnen oder kamen irgendwie aus so einem Bereich und auch aus dem Background und ich halt gar nicht.

00:18:22: Das heißt, ich hatte keine Ahnung.

00:18:24: Ich hätte einmal vorher einen Wahl gesehen und das war's aber... ...ich bin Rettungssanitäterin.

00:18:29: Das ist ganz gut weil ich eben dort mit Menschen gearbeitet habe mich teilweise auch um Leute gekümmert hab die Seekrankwahn und sowas und ich hatte den Bootschein.

00:18:38: Und diesen Bootsschein hat ich zufällig gemacht, ich glaube ja vorher auch einfach aus einem Puls raus, dass ich dachte, ich möchte mehr auf dem Meer sein.

00:18:48: Ich möchte eine bessere Verbindung zum Meer.

00:18:50: Deshalb habe ich diesen Schein gemacht und der war dann... wie nennt man das denn?

00:18:54: So ein Hard-Fact, so einen... Wie nennt sich es denn?

00:18:57: Auf jeden Fall so eine Grundvoraussetzung, dass man diesen Boatschein auf den Nationen gebraucht hat.

00:19:03: Und den hatte ich Ja, ansonsten habe ich einfach viel ausprobiert bis sich dann eben nicht nur ein Praktikum am Anfang habe ich mich um Praktikum beworben.

00:19:12: Sondern tatsächlich einen Job bekommen hab als Guide und ich habe auf den Azoren als Guide gearbeitet.

00:19:18: das heißt ich war eigentlich so zweimal drei bis vier Stunden am Tag also insgesamt sechs bis acht ungefähr auf dem Meer unterwegs auf so einem kleinen Speedboot und habe Vorträge über die Wale gehalten d.h.

00:19:32: Über das Ökosystem dort über das Meer Über die Tiere, die wir gesehen haben über das Verhalten von den Tieren.

00:19:38: Was man so beobachten konnte.

00:19:40: also super viel so ein bisschen Science Education eigentlich.

00:19:44: Also wissen weitergehen über die Tiere und natürlich auf dem Meer sein Fotos machen, ein bisschen Foto ID für die Forschung.

00:19:52: Und ich werke gerade wenn ich drüber spreche dass sich super krass vermisse auch dem Meer zu sein um mit den Wahlen zu sein weil jetzt ist grade Februar.

00:20:01: ne schon Anfang März.

00:20:03: Ja, ich bin jetzt seit Oktober nicht mehr auf dem Meer gewesen um mit Wahlen zu arbeiten.

00:20:09: Das heißt, ich vermisse es!

00:20:10: Es macht einfach so Spaß.

00:20:13: Aber ja genau, so sah mein Job

00:20:14: aus.".

00:20:14: Und wie hast du dir das dann alles angeeignet?

00:20:16: Also war das dann so Learning by Doing.

00:20:18: oder saßte dann wirklich vorher da und hast einfach unfassbar viel recherchiert?

00:20:23: oder wahrscheinlich warst du erst mal irgendwie bei Touren mit dabei und hast geguckt, wie die anderen das machen oder wie lief

00:20:30: das?".

00:20:30: Ja, also es war schon eine große Herausforderung.

00:20:33: Vor allem am Anfang habe ich super krass gestruggelt.

00:20:37: Ich hatte einfach ... Super viel Heimweh!

00:20:40: Ich hatte super krasse Zweifel, ob ich das schaffe?

00:20:42: Es war so das erste Mal, dass ich ohne meinen Freund und meinem Hund irgendwie für sechs Monate alleine weggezogen bin auf diese Insel, auf der ich noch nie vorher war, mitten im Atlantik wo ich keine Menschen kannte den Job noch nie gemacht hatte und einmal die gesagten Wahl gesehen hab... Ich habe vor allem gestruggelt eigentlich am Anfang.

00:21:00: Ich bin super sehr krank geworden, das ging mir sehr viel auch schlecht aber ich hab viel dann aus der Zeit gelernt und was den Job angeht, dann Learning by doing mit jedem Tag was neu ist dazu gelernt.

00:21:13: und ich glaube auch dran dass es leichter ist zu lernen wenn man so eine Connection zwischen irgendwie dem realen Leben oder einer praktischen Tätigkeit und der Theorie hat.

00:21:25: Weil ich hab natürlich super viel gelesen und zusammengefasst.

00:21:28: Und mir Fakten angeeignet, also einfach dieses Wissen über die Ware.

00:21:32: Aber... Ich habe eben auch jeden Tag die Ware gesehen!

00:21:35: Also dann siehst du einen weiblichen Pottwahl mit einem Baby zum Beispiel und dann beschäftigst Du Dich damit?

00:21:42: Dann ist es auch leichter zu lernen, dann ist es leichter ...zu verstehen wenn Du jetzt irgendwas liest von den Tauchzügeln von dem Pottwall und wie ein Baby jetzt zeugt.

00:21:53: Zum Beispiel wenn du das gleiche an dem Tag gesehen hast.

00:21:56: Also ich glaube, macht es einfacher und ich war bei Touren dabei.

00:22:00: Ich habe super viel mit meinen Kolleginnen geredet, habe super viele Wissen weitergegeben bekommen und hab dann Schritt für Schritt das eben langsam gelernt bis ich dann eben so weit war dass sich meine eigenen Touren machen konnte.

00:22:15: Sehr beeindruckend auf jeden Fall!

00:22:16: Du hast das ja angesprochen bis da einfach für ein halbes Jahr auf die Insel, ohne das alles wirklich zu kennen.

00:22:23: Hast irgendwie Familie, Freunde den Freund auch zurückgelassen?

00:22:28: War es dann auch nochmal so eine zusätzliche Belastung, dass man jetzt sagt ja nicht nur ich gehe da jetzt alleine hin sondern die Menschen oder vielleicht eben auch der Partner fehlt dann einfach?

00:22:40: Ja total!

00:22:41: Also ich reise schon immer sehr viel und ich war davor stationiert, wie nennt sich denn?

00:22:49: Ich hatte meine Base so in Portugal auf dem Festland und war auch sonst viel unterwegs.

00:22:54: Aber für mich war es eher dieses Commitment zu sagen ich bin sechs Monate weil ich habe eben zugesagt diesen Job für sechs Monate auf dieser Insel die vierzig Kilometer lang ist Und ich kann da auch nicht weg Weil ich bin ein bisschen so ein freiheitsliebender Mensch und ich hatte immer einen Camper oder irgendwie einfach die Möglichkeit frei zu sein.

00:23:18: Und ich bin eher so vom Typ her jemand, der sagt, ah ja übermorgen fliege ich mal nach keine Ahnung wohin oder mache ich mal ein Roadtrip jetzt nach Frankreich spontan und das ging da nicht weil es eine kleine Insel war.

00:23:32: Ich glaube dieses Commitment war schon schwierig für mich und schon auch...ich war dann glaube ich elf Monate in Deutschland, weil ich davor danach im Portugal war, schon auch zu sagen okay ich bin solange von Familie und Freunden weg Und ich glaub, vielleicht kennt es jeder.

00:23:47: Ich war da zwanzig, vierundzwanzig als ich gegangen

00:23:50: bin.

00:23:51: Vielleicht kennt das auch jeder junge Mensch so, dass man irgendwie dann das erste Mal richtig weit und lange von zu Hause weggeht und sich natürlich so fragt wie verändern sich Beziehungen und Freundschaften?

00:24:03: Und ich hatte da super viele Ängste!

00:24:05: Ich hatte super viel Angst eigentlich vor allem.

00:24:07: Ich hatte auch wirklich so Momente wo ich kurz davor dachte ich schaffte es nicht und ich möchte nicht

00:24:12: gehen

00:24:13: weil es einfach so ein großer Sprung aus der Komfortzone für mich war.

00:24:15: Und jetzt ist das zwei Jahre her noch nicht ganz und inzwischen ist zu viel passiert, dass es mir jetzt super seltsam vorkommt, dass ich damals zu viel Angst davor hatte.

00:24:31: aber das ist ja im Glückblick dann immer ein bisschen anders als in dem Moment.

00:24:35: Das kann ich gut verstehen, da ist immer ganz viel Entwicklung mit dabei.

00:24:40: Aber gehen wir vielleicht noch mal zu den Azoren, damit wir da nochmal die Schleife komplett haben.

00:24:45: Noch einmal zu den Wahlen... Von dem Podwalen hast du ja schon gesprochen?

00:24:50: Auf welche Wale darf man sich denn da so freuen?

00:24:52: oder mit wieviel wahlen dürftest du dich immer täglich

00:24:55: beschäftigen?".

00:24:57: Ja also ähm ... Die Azoren sind einfach unglaublich was Artenvierfall angeht!

00:25:03: Also ich habe jetzt zuletzt in Australien gearbeitet mit Buckelwahlen und da gab es dann auch wirklich nur Buckelwale.

00:25:10: Ich liebe Buckelewale, deshalb war das super toll!

00:25:13: Aber auf die Nation ist es wirklich so dass man ganz ganz viel Verschiedenes sieht.

00:25:17: also es gibt ich glaube ich sieben oder acht und zwanzig verschiedene Arten von mehrer Säugern die dort schon gesehen wurde.

00:25:24: Also er gesehen wurden also Wale und Delfine Und ich hatte achtzehn verschiedene Arte gesehen.

00:25:31: Achtzehn?

00:25:32: Ja

00:25:33: In meinem ganzen Wort habe natürlich mitgezählt Und es kommt ein bisschen auf die Jahreszeit an.

00:25:39: Im Frühling, also jetzt dann im März-April eigentlich müsste ich hin.

00:25:44: Ich bekomme wirklich so Kribbeln in den Fänden und Füßen und dem Bauch.

00:25:48: Kommen die Badenwale durch?

00:25:50: Also die Blauwale was unglaublich ist weil die Blauwale die größten Tiere unseres Planeten sind.

00:25:57: Es gibt auch gar nicht mehr so viele von denen.

00:25:59: die wurden auch ziemlich stark im Wahlfang ja runter reduziert mal sehr kalt gesagt.

00:26:08: Und genau, es kommen aber einige Blauwale vorbei, Windwale, Buckelwale

00:26:12: d.h.,

00:26:13: die Bartewale, die Großen und die Migrierende ziehen jetzt im Frühling vorbei.

00:26:18: Die Pottwale kann man das ganze Jahr eigentlich sehen – die weiblichen Tiere und die Kälber sind ansässig rund um die Azzoren.

00:26:25: D.h.

00:26:26: sie kann man nicht das ganze Ja übersehen.

00:26:28: dann gibt's ein paar Delphinarten wie die Rundkopfdelfine oder die großen Tümmler, die kann man ganzjährig sehen.

00:26:35: Und dann gibt es ein paar Arten, die man hier im Sommer sieht wenn das Wetter wärmer wird.

00:26:39: Weiß ich nicht ob es jetzt den Proben überspannen würde aber es geht um Nahrung, die dann vorhanden ist und solche Dinge.

00:26:46: Da kommen zum Beispiel die Krindwale und die Atlantischen Fleckendelfine, die sieht man dann eher im Sommer.

00:26:53: Dann gibt's einen Paar, der man einfach selten sieht, aber Glück haben kann z.B.

00:26:58: Orcas, die ich dort gesehen habe.

00:27:00: Das heißt... Es ist immer aufregend, man kann aus dem Meer rausfahren und manchmal sieht man auch gar nichts.

00:27:06: Und es ist trotzdem toll weil man auf dem Meer ist und das Wasser um sich herum hat und die Vögel... Manchmal sieht man Schildgrüten oder einen Hammerhai oder eben verschiedene Wale.

00:27:20: also es ist immer eine Abenteuer und jeder Tag ist anders.

00:27:23: Das klingt mega.

00:27:24: Ich hätte jetzt auch direkt Lust, meine Tasche zu parken und loszugehen!

00:27:28: Ich habe selbst auch schon ganz viel Zeit in Portugal verbracht – nicht so lange.

00:27:32: Also das längste Stück.

00:27:33: was ich im portugiesischen Festland war waren drei Monate.

00:27:36: Wie ist da der Unterschied zwischen Portugiesischem Festland und Azoren?

00:27:45: Man sagt zwar es ist alles Portugal aber mit Sicherheit gibt's ja vielleicht ein paar kulturelle Unterschiede, wie hast du das wahrgenommen?

00:27:55: Also es gibt so ein paar Menschen die sagen dass die Azoren so bisschen sind wie Portugal vor vielen Jahren.

00:28:03: Ich glaube was einfach ein Unterschied ist.

00:28:05: ich weiß nicht ob du schon mal auf einer abgelegenen Insel warst.

00:28:07: also bei den Azoren ist einfach das Besondere dass du dort nicht mit nach Fähre hinkommst Irgendwie über irgendeinen anderen Weg, das heißt ja klar man kann jetzt inzwischen zwischenfliegen oder Menschen kommen mit dem Segelboot.

00:28:20: Das gibt es auch.

00:28:21: die Leute, die den Atlantik überqueren auf irgendwann noch ein Traum von mir.

00:28:26: Die machen oft dann auf den Azzuren eine Pause und ich glaube... Und ich finde, dass merkt man einfach, dass du einfach abgeschieden bist, dass Du tausend Kilometer vom Festland weg bist.

00:28:42: Und ich glaube, das macht natürlich auch was mit der Entwicklung von einem Ohrart.

00:28:46: Und ich glaub gerade heutzutage macht es etwas sehr Positives weil sich alles natürlich super schnell verändert alle so teilweise auch grade die schönen Orte sehr überlaufen sind mit Touristen und Touristinnen und auf den Nationen ist es einfach noch nicht so klar.

00:29:02: Es gibt jetzt immer mehr Tourismus aber es ist einfach nicht so einfach dort hinzukommen.

00:29:09: Wenn man sich auch mit der Geschichte beschäftigt, mit dem Wahlfang zum Beispiel da dort leider auch stattgefunden hat lag das aber auch viel daran dass eben die Azoren relativ arm waren.

00:29:19: Dass es nicht so viele Industrie-Exportgüter gab und deshalb die Menschen sich damals ist jetzt auch schon eine Weile her auf den Wahlfang verlassen haben und gleichzeitig ist es halt einfach... ein kleiner Ort.

00:29:33: Also ich glaube, wenn du jetzt an ganz kleine portugiesische Dörfer gehst und an der Westküste teilweise noch dann ist es vielleicht auch so ein bisschen ähnlich aber sind halt keine Communities.

00:29:43: eigentlich kennt sich natürlich jeder weil die Insel ist halt vierzig Kilometer lang.

00:29:47: das heißt die Menschen kennen sich, die Orte sind klein Aber... Ich fand super schön Auch die Kultur dort!

00:29:55: Ich habe sehr viel mit Menschen von dort zusammen gearbeitet Portugiesischen Menschen, auch teilweise vom Festland aber auch mit Menschen eben von Pico.

00:30:03: Und es gibt super viele Traditionen zum Beispiel.

00:30:07: Chamaritas ist der Tanz von der Insel Pico.

00:30:10: jede Insel hat auch irgendwie so ihren eigenen Tanz und dann gibt's da die ganzen Tanzgruppen, die sich zwei oder drei mal die Woche treffen und jung und alt zusammen irgendwie tanzt und festivels und fester hat und ja diese ganzen Dorf- und Inseltraditionen wo man Brot geschenkt bekommt an Ostern und alles geschmückt ist.

00:30:33: Der Unterschied war ja nicht eine Frage, ich schwelle gerade einfach nur in Erinnerung.

00:30:37: Mega schön!

00:30:38: Aber die Sprache ist gleich... Für mich ist es immer so, ich liebe Essen, das heißt, ich mache immer viel über Essen aus.

00:30:46: Es gibt die gleichen Produkte im Supermarkt wie Portugal, deshalb habe ich mich auch gleich sofort zu Hause gefüllt dort.

00:30:52: Aber sonst ist es natürlich auch so dass sehr viele rund ums Meer stattfindet Um die Traditionen von dort, um.

00:31:00: es gibt zum Beispiel so Rennen mit den alten Wahlfangboten wo eigentlich alle mitmachen und dann sind auch alle am Fischen oder am Wahle beobachten.

00:31:10: Oder am Freediven.

00:31:12: also was ich da sehr geliebt habe das einfach eine Insel ist dieses Ding dass alles rund ums Meer stattfindet dass ich beim Bürgermeisteramt war, um irgendwie

00:31:22: meine Steuernummer

00:31:23: einzureichen und du siehst halt vom Warteraum also bist halt irgendwie fünfzig Meter von mehr weg.

00:31:28: Und... Ich liebe das Meer!

00:31:30: Das hat mich so fasziniert und ist jetzt natürlich nicht in ganz Portugal so.

00:31:34: Also klar gibt's super viel Küste es gibt super vielen auch Connections zum Meer.

00:31:39: aber ich glaube es ist einfach nochmal dieses Inselleben ist einfach noch mal anders als Festland leben grundsätzlich glaube ich.

00:31:45: Glaubst egal wo du auf ne bisschen abgeschiedene Inselgäste, die auch recht klein ist.

00:31:51: Es ist einfach

00:31:52: anders!

00:31:53: Ja... Die Verbindung ist dann nochmal eine ganz andere viel tiefer wahrscheinlich auch.

00:31:58: Aber was ich an Portugal auch immer... Also ich kann ja nur vom Festland reden aber was ich am portugiesischen Festland so liebe oder wo ich mich auch so ein bisschen drin verliebt habe sind aus die Menschen, die so ganz offen und herzlich sind und einen direkt mit aufnehmen.

00:32:14: hast du das auf den Azorn?

00:32:16: Oder auf Pico auch erlebt, dass du da relativ schnell in die Communities mit reingekommen bist?

00:32:23: Oder warst du dann eher so unter Kollegen.

00:32:27: Ich war schon sehr viel unter Kollegen aber es ist ja dann auch ein bisschen ein und das Gleiche weil eben viele von meinen Kollegen auch vom Pico waren oder dort wohnen oder leben und ich glaube grundsätzlich einfach jetzt in Australien war's auch etwas zu.

00:32:40: wenn du halt Wohin reisen gehst, ist es einfach noch mal ein bisschen anders als wenn du wo arbeitest.

00:32:46: Weil dadurch bist du dann eben halt gleich auch in so einem Dorf.

00:32:49: die Person, die halt dort arbeitet und weiß ich nicht... Die Frau vom Finanzamt und die Bäckerinnen und was weiß ich kenne dich halt als die Person die dort arbeitet?

00:32:58: Und du bist auch dadurch glaube ich schnell integriert.

00:33:00: also Ich war schon sehr viel mit meinen Kollegen und Kolleginnen Mit meinen Mädels, mit denen ich im Haus gewohnt habe aber dadurch auch gut dann grundsätzlich integriert, weil das so ein bisschen auch alles zusammenhängt.

00:33:14: Ich hatte eben auch Kolleginnen die auf Pico aufgewachsen sind und deshalb jeden kannten und deshalb war man dann auch bei den Dorffesten dabei.

00:33:21: also ich würde auf jeden Fall sagen es war sehr gut integrierte nach einer weile.

00:33:26: aber genau das kam auf jeden fall durch den Job würde ich jetzt sagen in meinem fad.

00:33:30: ich weiß auch letztes Jahr krass dass einfach zwei Jahre her ist dass sich dort gewohnt hat die zeitrennt.

00:33:36: Ich war das letzte Jahrzehntage da zu Besuch und er war es schon einfach, weil es ein kleiner Ort ist.

00:33:40: Keine Ahnung, grüßt einen noch der Busfahrer und die Bäckerstrau kommt irgendwie aus dem Rausgeladen sagt ah hallo du bist wieder zurück.

00:33:49: also es ist glaube ich aber so'n small community-Ding.

00:33:53: auch wenn Du halt in einem Dorf bist dann kennt halt jeder hier

00:33:58: Jetzt warst du ja eine Weile weg, du hast auch erzählt.

00:34:00: Du warst in Australien?

00:34:03: Du hast ja auch ein Buch geschrieben.

00:34:05: das heißt bei dir ist in den letzten Jahren wahnsinnig viel passiert.

00:34:10: ich weiß nicht ob du so zu den Zwischenstationen was erzählen möchtest oder nichts.

00:34:14: es liegt natürlich bei dir aber ich bin natürlich schon auch neugierig was da bei dir so los ist was dann noch so kommt bei deinem Buch, wo da genau der Fokus drauf liegt.

00:34:26: Was einen da erwartet?

00:34:28: Also spreche einfach ganz frei los was dir ja was du gerne erzählen oder auch davon von dieser ganzen Geschichte noch preisgeben willst.

00:34:37: Ja voll gerne.

00:34:38: also gerade bin ich tatsächlich viel gedanklich mit dem Buch beschäftigt.

00:34:44: das erscheint jetzt am achzehnten April.

00:34:47: Ich glaube dieser Podcast kommt drei oder vier Tage danach raus.

00:34:51: Wenn man das hier hören kann, dann ist das Buch schon da.

00:34:54: Verrückt!

00:34:55: Dann halte ich es in den Händen.

00:34:58: Ich liebe Schreib.

00:34:58: Ich schreibe super viel einfach auch Tagebuch-Chernel.

00:35:02: Ich habe meine ersten Geschichten und Bücher angefangen als ich ein Kind war.

00:35:07: Es war immer so ein Traum von mir zu schreiben.

00:35:11: Und diese Geschichte auf den Azoren... Diese Zeit an den Azuren war einfach prägend für mich.

00:35:18: Ich habe jetzt ein paar Sachen angewiesen, aber das kann man einfach gar nicht erzählen in so einem kurzen Gespräch was da alles passiert ist.

00:35:23: Auch diese innere Entwicklung die ich gemacht hab, aber auch die Begegnungen mit den Tieren und das ganze Wissen über die Tiere und das alles habe ich in einen Buch reingepackt!

00:35:35: Und ja...ich bin sehr aufgeregt und sehr gespannt wie es dann wird wenn es rauskommt.

00:35:41: Das Ziel von dem Buch ist so ein bisschen einmal Menschen für das Meer zu begeistern und für die Wale Können wir ganz kurz vielleicht auch noch dazu kommen, so ein bisschen Thema Nachhaltigkeit, Naturschutz.

00:35:53: Tierschutz ist auch wichtig.

00:35:54: gerade in dem Bereich, Wail-Watching können wir gerne da noch was dazu sagen.

00:35:59: aber erst mal nochmal kurz zum Buch.

00:36:01: und gleichzeitig geht es mir aber auch so ein bissel darum Menschen zu inspirieren ihren verrückten Träumen zu folgen weil das war einfach damals für mich eine Schnapsidee.

00:36:11: Es war ein verrückter Traum und es hat irgendwie mein Leben komplett verändert.

00:36:17: Ich

00:36:17: glaube immer dran, dass man diesen Träumen folgen soll und ich hoffe das Buch so ein bisschen erreicht.

00:36:24: Dass es auch okay ist, dass mal irgendwie Angst hat oder Zweifel hat also eine sehr persönliche Geschichte einfach so wie ich meine Zeit dort erlebt habe und was ich gelernt hab aber das auch trotz Ängste und Zweifeln und Problemen sich lohnt da dranzubleiben.

00:36:40: Also ja es geht um Abendscheuer mehr Wale und so ein bißchen auch mutig zu sein und um so eine eigene Entwicklung.

00:36:50: Und genau, falls das jemand von den Lesenden interessant finde dann freue ich mich über jeden natürlich der das Buch vorbestellt.

00:36:59: naja das ist dann schon zu spät Dann ist es wohl ja schon da er das Buch kauft am besten gleich weil für so ein Buch ist auch die erste Woche super wichtig dass es gerade in den ersten Tagen gekauft wird und gesehen wird damit hoffentlich viele Menschen erreicht und inspiriert.

00:37:15: Ja, so weit zum Buch?

00:37:16: Hattest du dazu noch eine Frage?

00:37:17: Äh ja.

00:37:18: Vielleicht mag ich nur kurz den Titel sagen und wo man's dann bekommt.

00:37:21: Ahja!

00:37:23: Der Titel ist ein Sommer zwischen Selbstfindung und Salzwasser.

00:37:27: Meine Reise zu den Wahlen und zu mir selbst ist dann auch noch ein Teil vom Titel Und da kommt es überall Also auf Talia, Hugentube Amazon also überall online Wo es Bücher gibt oder auch natürlich im Lieblingsbuchladen um die Ecke kann man es auch normalerweise bestellen.

00:37:46: Das heißt eigentlich überall, wenn man jetzt schon reinschaut ich habe jetzt die letzten Tage mal gegoogelt das ist auf jeden Fall schon da und bis der Podcast dann rauskommt ist es dann ja wirklich wirklich da.

00:37:58: Ich bin sehr gespannt das dann in der Hand zu halten tatsächlich.

00:38:01: Klingt auch nach einer Geschichte die ich gerne lesen würde.

00:38:05: deswegen packe für alle, die das genauso spannend finden.

00:38:08: Dann nochmal einen Link mit ihnen in die Show-Nauts.

00:38:10: da muss man erst gar nicht lang danach suchen sondern kann direkt drauf klicken wenn man quasi deine Geschichte die wie du schon sagst wir jetzt eigentlich nur anreisen können einfach noch mal tiefer einsteigen können.

00:38:22: dass was du jetzt aber gerade noch gesagt hast nämlich zum Thema Nachhaltigkeit und natürlich auch ja der Umgang oder der gute umgang mit den wahlen es finde ich auch sehr, sehr spannend und auch sehr wichtig.

00:38:35: Da wird auch nochmal eine kleine Side Story von mir.

00:38:39: Also ich war mal in Thailand und wollte auch unbedingt Elefanten sehen und wollte aber halt nicht dass es den Tieren dabei schlecht geht oder das irgendwie da Elefantenreiten stattfindet oder die irgendwie angekettet werden und habe ewig, ewig recherchiert bis ich einen Anbieter gefunden hatte bei dem wirklich alles danach aus sah als wäre das wirklich ein Schutzprogramm.

00:39:01: lange rede kurzer Sinn.

00:39:02: ich kam da an und das war perfekt inszeniert.

00:39:06: Und dann als die Tour fertig war und ich mir dachte, oh mega!

00:39:09: Ich habe wirklich einen Anbieter gefunden der eigentlich zwei Elefanten aus der Gefangenschaft befreit hat und die da quasi auf einem riesigen Gelände sich frei bewegen können haben die Guides auf einmal die T-Shirts gewechselt und hatten dann T-shirts zum Elefanten reiten.

00:39:24: und ich war so schockiert weil ich mir gedacht hab das ist genau das, was ich nicht unterstützen möchte.

00:39:29: Das ist genau dass, was sich nicht wollte und bin dann quasi darauf reingefallen.

00:39:34: Und da finde ich es natürlich spannend so aus deiner Perspektive wenn man jetzt an die Wale denkt worauf muss man da achten?

00:39:41: Wenn man sagt Man möchte zwar Wahle sehen aber man möchte halt jetzt nicht in den Lebensraum eingreifen oder man möchte quasi nichts tun Was sich negativ auf die Wahle auswirkt?

00:39:54: Ja also Es ist ein super komplexes, vielschichtiges schwieriges Thema und finde auch... Also ich liebe auch Tiere.

00:40:03: Und ich war zum Beispiel auch super viele in Asien schon reisen und auch in Thailand und ich bin dann keine Elefanten anschauen gegangen weil einfach das Gefühl hatte ich keine Ahnung!

00:40:13: Ich bin mir nicht sicher genug ob es irgendwie ethisch vertretbar ist.

00:40:19: Es ist jetzt interessant, weil ich ja auch als Guide arbeite und so grundsätzlich will ich immer sagen im Zweifel lieber drauf verzichten.

00:40:28: Lieber in den Filmen schauen!

00:40:30: Gleichzeitig ist es natürlich so dass diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen super beeindruckend sind und ich habe mir sehr viele Gedanken darüber gemacht.

00:40:38: mit vielen Menschen geredet wird auch ein Buch behandeltes Thema.

00:40:42: was ist denn der Vorteil davon?

00:40:44: Was ist denn der Nachteil davon?

00:40:46: Stören wir die Wale, stören wir sie nicht.

00:40:48: Ich glaube was als erstes schon mal wichtig ist keine Tiere in Gefangenschaft.

00:40:52: Es gibt immer noch Delfine teilweise Orcas Die auch zu der Gruppe der Delfinen gehören aber verschiedene Tiere in Gefangenschaft und

00:41:02: ich

00:41:03: glaub dass sich erstmal dagegen auszusprechen oder so sagen das mache ich nicht es schon mal eine gute Idee heißt.

00:41:09: für mich geht's einmal den Unterschied Tiere in Gefangenschaft, da würde ich jetzt Sanctuary auch erst mal dazu zählen.

00:41:15: Wobei es für verschiedene Arten gute Projekte gibt aber normalerweise eben nicht so viel in diesem Tourismus-Kontext.

00:41:24: also ich glaube gerade dieses okay wir gehen Elefanten anschauen oder streicheln vor allem dann noch mit Anfassen ist einfach grundsätzlich schonmal eigentlich eine Red Flag

00:41:33: so.

00:41:34: Aber grundsätzlich genau einmal Tiere in Gefangenschaft und dann Tiere.

00:41:37: eben ein freier Wildbahn das heißt jetzt zum Beispiel eine Safari in Afrika oder, weiß ich nicht im Südafrika oder Botswana oder so.

00:41:47: Oder eben eine Wahlsnaffari wie ich es gerne nennen also der Beobachtungstour auf dem Meer ist schon mal dahingehend ein Unterschied dass das freie Tiere sind die man beobachtet und dabei ist es dann trotzdem wichtig das auf eine ethisch vertretbare Art und Weise zu machen.

00:42:07: Und ich glaube, was immer das Beste ist mit Leuten zu reden.

00:42:11: Also jemanden der mit den Tieren arbeitet, der das schon gemacht hat, der schon dreimal Way Watching machen und nach Erfahrungen zu fragen zum Beispiel jetzt auch als ich mein Top in Australien angenommen habe, hab ich vorher nicht ganz vielen Leuten geredet und ganz viele Leute angefragt weil es ja dann noch mal schlimmer wäre als zu sagen Ich gehe auf eine Tour wo irgendwie... Die Tiere nicht respektiert werden, wer ja ich arbeite für eine Tour.

00:42:36: Wo die Tiere nicht Respektierte werden das wäre ja Worst Case.

00:42:39: Also ich glaube mit Menschen reden ist gut.

00:42:41: Ansonsten gibt es eben steht auch super viel dazu im Buch aber gibt's eben auch Orte die Richtlinien haben, die geschützt sind zum Beispiel die Azoren oder jetzt auch die Bucht in der ich in Australien gearbeitet habe schon gesetzliche Vorgaben Das heißt, dass du mindestens hundert Meter Abstand von den Tieren halten musst.

00:43:02: Zum Beispiel ist jetzt einer davon oder dreihundert Meter entfernt vom Tier langsam erwerten muss und das es zum Beispiel auch Begrenzte Lizenzen für Boote gibt, das nicht jeder Well-Watching machen kann, was du eine Lizenz brauchst um das zu machen, dass eben nicht so viele Boote gibts sondern nur eine bestimmte Anzahl.

00:43:22: und sowas ist schon mal gut an einen Ort zu gehen wo es schon mal Gesetze dazu gibt.

00:43:26: Zum Beispiel, ich hatte jetzt einen Jobangebot in Norwegen gehabt.

00:43:29: Aber Norwegen tue ich mich auch ein bisschen schwer damit weil da gibt es auch sicher gute Anbieter aber Norwegen fängt ja auch noch Wale.

00:43:36: das heißt gesetzlich ist halt überhaupt nichts geregelt und es gibt auch einfach Orte wo ich schon negative Sachen gehört habe gerade auch super schwierig Schwimmen mit Delfinen und Wahlen also... Ich hab mir auch eine Podcast übrigens mal gemacht bis August.

00:43:52: Da gibt's auch ganz viel so zum Thema Nachhaltigkeit und ethisches Whale-Watching.

00:43:57: Falls da noch jemand reinhören möchte, ich mach den zwar grad nicht mehr aber die Folgen sind auch da.

00:44:01: Ich versuch's jetzt ein bisschen kürzer zu fassen nämlich.

00:44:04: Genau!

00:44:04: Aber nochmal ganz kurz gefasst keine Tiere in Gefangenschaft am besten an einen Ort wo es gesetzliche Richtlinien gibt im Zweifel nachfragen und am besten hoffentlich auf Empfehlungen dem Anbieter finden der eben die Tiere respektiert und Abstände hält und das Wohl der Tiere immer an erster Stelle.

00:44:24: Also zum Beispiel auf den Natur hat es auch so, dass du nicht garantieren kannst, dass man den Wahl sieht.

00:44:29: Weil vielleicht sind die an dem Tag nicht da und das ist auch wichtig!

00:44:33: Es ist Natur, es ist offen, es mehr, es sind Tiere, es is deren Lebensraum und wir sind Besucher da.

00:44:38: und ich glaube wenn das schon mal vermittelt wird, wenn Guides Wissen vermitteln, wenn das angesprochen wird, dass wir eben Besuchers sind und dass wir die Tiere respektieren müssen, wenn's vor allem darum geht... über den Lebensraum Wissen zu teilen, für die Tiere zu begeistern und zu faszinieren.

00:44:56: Und am besten wenn am Ende nach der Tour Menschen die Frage stellen okay was kann ich denn jetzt machen um den Tieren etwas Gutes zu tun?

00:45:04: Um das mehr zu schützen?

00:45:05: Ich glaube dann ist es eine erfolgreiche gute Tour und dann kannst du auf einen positiven Impact haben.

00:45:11: Hoffe ich zumindest und sehe teilweise auch der Grund warum ich diesen Job mache.

00:45:15: Mega gute Tipps!

00:45:16: Ja ich habe aus meinen Fehlern gelernt.

00:45:19: also ich glaube ich würde heute da einfach ganz anders rangehen.

00:45:24: Aber ich finde es dann auch immer super gut, wenn man darüber spricht also bei mir ist wann war das?

00:45:30: Ich glaube, im Jahr zwei tausend siebzehnt als auch schon lange her.

00:45:33: Ich glaube heute findet man auch einfach nochmal viel mehr Infos und eben auch Podcasts usw.

00:45:38: um Bücher drüber wo man genau solche Tipps einfach mitbekommt und darauf achten kann.

00:45:44: weil ja ich habe mich danach so schlecht gefühlt aber auch das ist natürlich ein gutes Learning Total!

00:45:52: Ja, also ich glaube ja.

00:45:53: Ich würde da heute einfach mit ganz... Also egal um welche Tiere es geht oder auch Umwelt, ich glaube, ich würde da einfach mit ganzen anderen Augen jetzt drauf gucken wie das damals der Fall war.

00:46:05: Jetzt warst du aber auch in Australien?

00:46:07: Hast du da dann den gleichen Job in Anführungsstrichen gemacht nur dort?

00:46:12: Oder war das dann nochmal anders?

00:46:13: Das war tatsächlich ein relativ ähnlicher Job.

00:46:15: Es war ein bisschen anders.

00:46:17: für vier, fünf Monate in Australien und war in einer Bucht in der Buckelwale vorbeikommen.

00:46:24: Praktisch auch ihrer Migrationer-Miederrichtung.

00:46:27: antarkt ist von oben von Australien dann praktisch wieder nach unten.

00:46:32: Und ich war auch Geit.

00:46:33: das heißt Ich habe über die Wale Vorträge gehalten erzählt und Die wahl beobachtet.

00:46:38: Das war eine total andere Erfahrung als auf den Nationen weil es eben nur Buckele waren Wale sich ganz anders behalten haben, die sind total neugierig, kommen ans Boot.

00:46:50: Es war sehr, sehr faszinierend was die Wahl angeht.

00:46:52: es war auch ein größeres Boot und genau ich habe einfach so für mich beschlossen, ich vermiss gerade die Azoren sehr aber dass ich gerne an verschiedenen Orten arbeiten würde mit verschiedenen Arten um einfach ja ein bisschen Wissen zusammen, ein bisschen Erfahrung zu sammeln in verschiedenen Bereichen.

00:47:10: Interessant, weil eben nach den Azoren ich dann auch erst mal in so ein Ding gefallen bin von okay was mache ich denn jetzt mit diesen Erfahrungen?

00:47:17: Mit dem ganzen Gelernten geht es weiter und jetzt gerade habe ich wieder eine Wahlpause und ich merke dass sich auf jeden Fall vermisst.

00:47:27: Und das ist schon sehr schön zu sehen, dass es nicht nur diese sechs Monate Abenteuer waren sondern sich da draus mein Leben auch verändert hat und ich das Gefühl habe, es ist immer noch ein Weg der irgendwie weiter geht auf jeden Fall.

00:47:43: Hast du denn jetzt einen konkreten Plan?

00:47:45: Also jetzt grad bist du ja in Österreich und arbeitest auf dem Berg.

00:47:49: Gibt's schon eine konkrete Idee wanns da weitergeht?

00:47:53: Ich weiß gar nicht wie lange geht denn da die Skisaison April wenn's gut läuft vielleicht Mai.

00:47:57: gibt's dann schon ne feste Station oder bist du gerade nachher im Gucken?

00:48:01: Ja, also es ist tatsächlich so dass gerade noch viel offen ist.

00:48:03: Es war auch super random das ich hier gelandet bin.

00:48:06: Ich bin ein bisschen so eine Scanner Person und ich treibe ganz viele verschiedene Ideen und Sachen auch im Kopf hat Und ich merke aber grade schon sehr, dass sich das mehr und die Wahl vermisst und ich glaube es auch gut mal wieder ein bisschen Break zu haben und zu merken ah es ist schon das was mich einfach fasziniert und was mich begeistert und irgendwie brennen lässt weil grade Bin ich hier auf dem Berg und es ist auch naturist super cool.

00:48:30: Ich arbeite in der Pistenrettung, macht auch viel Spaß mit Menschen und auch so ein bisschen dieses Abenteuer-Feeling.

00:48:37: Es hat sich aber einfach so spontan ergeben.

00:48:39: Ich hatte tatsächlich mich auf Jobs mit Wahlen beworben und das hat nicht geklappt.

00:48:44: Und dann muss man offen sein für eine andere Möglichkeit.

00:48:51: Dann bin ich auf einem Berg gelandet.

00:48:54: Es geht hier bis Ende März, im April werde ich dann erst mal ein bisschen mit dem Buch beschäftigt sein.

00:48:59: Wenn es dann rauskommt und dann wahrscheinlich auf jeden Fall erstmal ein bisschen nach Portugal wo so meine Base ist und einfach nochmal durchatmen, nochmal die Zeit in Australien reflektieren, nochmal merken okay was habe ich gelernt?

00:49:14: Was hab' ich gemacht?

00:49:16: wie jetzt weiter weil auch die Zeit dort sehr intensiv war nicht direkt von Australien eigentlich jetzt hier nach Österreich auf den Berggehüpf bin.

00:49:23: Das heißt, ich brauche Raum auch immer wieder zum Reflektieren, zum Nachspüren und zum Entscheidungen treffen.

00:49:30: Und mein nächstes großes Ziel ist als Guide in die Antarktis zu gehen – also auch als Expedition-Guide aber auch als Lecturer, wie heißt das denn?

00:49:40: Vortragskräbnerinnen, Lesung, Vorlesungs-, Vorlesung halten eben über Meereszeuger.

00:49:47: Das heißt mein nächstes großes Arsch ja, mein nächster großes Ziel in die Antarktis zu gehen, dann im Jahr zwei Tausend, sechsundzwanzig, sieben und zwanzig ist so als über ein winter antartischer Sommer.

00:50:00: Und ja, mal

00:50:02: gucken

00:50:02: ob das klappt und wie es läuft und was zwischen drin noch alles passiert?

00:50:06: Das klingt mega interessant!

00:50:07: Da werde ich dich auf jeden Fall beobachten und gucken wo du da landest wenn du den Zuhörenden Noch Tipps mitgeben würdest.

00:50:19: Also einmal, sag mal einfach Reise auf die Erzoren.

00:50:23: der beste Tipp?

00:50:24: Whale-Watching!

00:50:26: Der beste Tipp.

00:50:27: aber was ja auch so ein bisschen dein Fokussthema ist So Mut haben das zu tun.

00:50:32: Ja wo du das Herz hintreit Was wär da dein Tipp?

00:50:36: also drei Themen Drei Tipps.

00:50:38: fangen wir mal vorne an Reise Auf Die Erzorn.

00:50:41: also wirklich ich hab jetzt ein zwei drei Wochen Zeit.

00:50:44: Was wäre so?

00:50:45: die eine Sache was du sagen würdest, ja das ist mein Tipp.

00:50:50: Ja also meinen Tipp ist natürlich auf jeden Fall Wahles sehen.

00:50:53: wenn man dann keine Wahle sieht auf dem Aktuellen ist es sehr traurig aus meiner Sicht.

00:50:59: aber ich glaube wenn man zwei drei Wochen Zeit hat dann vielleicht auch einfach verschiedene Inseln anschauen nicht übernehmen wie bei jeder Reise jetzt nicht sagen möchte alle Insel machen sondern schon ein bisschen zeit nehmen.

00:51:09: aber so zwei Insel oder vielleicht drei wenn die nah beieinander sind kann man da schon machen und dann auf jeden Fall Wahleranschauung gehen.

00:51:17: Ich glaube, das sind so meine Tipps nicht mit Delfinen schwimmen, da bin ich eher auf den Azor dagegen aber auch mit persönlichen Meinungen.

00:51:24: Naja... Und das zweite war whale-watching!

00:51:27: Da ist der wichtigste Tipp wirklich einfach die Tiere respektieren.

00:51:33: Gute Recherche machen, mit Leuten reden, Empfehlungen holen und dann kann es so ein wunderschönes Erlebnis sein und so faszinierend sein.

00:51:44: Ja, ich glaube das ist da einfach das Wichtigste.

00:51:46: Das mit dem richtigen Anbieter zu machen auf die richtige Art und Weise und dann einfach machen.

00:51:50: und noch einen Tipp einfach offen sein und einfach genießen und auf den Meer sein genießen.

00:51:57: Und wenn man von ganz weiter Entfernung ein Delfin zieht, dann ist es auch schön.

00:52:01: Einfach begeistert sein und sich über das Freuen was einem die Natur gibt und nicht so viele Erwartungen haben und sich irgendwie in irgendwelche Instagram-Bilder, die einem gezeigt wurden rein spiralen?

00:52:12: Ich glaub' das!

00:52:14: Und zum Thema Mutig sein.

00:52:18: Ich glaub, es ist normal dass man Angst hat und ich höre immer wieder von Leuten die sagen, boah ich hab Angst und ich weiß nicht ob ich das kann und deshalb mach' ich's nich'.

00:52:27: Und ich warte bis ich keine Angst mehr habe und ich wartet bis ich irgendwie dieses Gefühl hab', ich kann das!

00:52:31: Und ich glaube, dass dieser Moment nicht kommt außer wenn man's halt macht.

00:52:35: Also ich glaub diesen Moment, dass man sagt, ich hab keine Angst meer als erst da, wenn du's schon gemacht hast.

00:52:40: Das heißt... Es macht keinen Sinn zu warten, bis die Angst weggeht oder bis man sich bereit fühlt.

00:52:46: Weil es kommt erst durch die Erfahrung und wenn du's dann gemacht hast... Wenn du jetzt den neuen Job getraut hast zu machen oder die Solo-Reise oder was auch immer Dann merkst du danach, ah ja ich habe jetzt keine Angst mehr davor Und ich weiß jetzt das Ich kann aber davor weißt du nicht.

00:53:01: Also ich glaube es ist normal und ich glaub einfach mit der Angst und mit den Zweifeln losgehen sich trauen und sich einfach mal überlegen, was könnte im schlimmsten Fall passieren?

00:53:12: Und meistens ist das was im schlimmstem Fall passiert.

00:53:14: Könnte gar nicht so schlimm und ich glaube da einfach mal ein bisschen realistisch sein.

00:53:19: Weil ich glaube zurück kann man eigentlich immer und die meisten Menschen von uns in Deutschland und diesen Polkas wahrscheinlich hier haben irgendeine Art von Sicherheitsnetz und haben irgendjemand oder irgendwas dass sie auffangen würde.

00:53:31: Das heißt einfach mal mutig sein und springen weil ich glaube daraus halt ganz viel... Schönes entstehen kann.

00:53:37: Ein

00:53:38: super schönes Schlusswort!

00:53:40: Ich hoffe, da konnte jeder auch was von mitnehmen und ich bin auf jeden Fall sehr inspiriert.

00:53:45: Malina, ich danke dir dass du hier warst.

00:53:49: Ich werde unser beider Instagram Kanäle also dem von Podcast Kompass und Kaffee aus deinem persönlichen auf jeden fall nochmal in die Show Notes setzen.

00:53:57: das heißt man kann da entweder mich oder auch direkt dich noch mal anschreiben oder dem eben folgen wenn man da noch mit dran bleiben möchte.

00:54:05: wie gesagt auch dahin Buch werde ich mit in die Schau-Nodes packen, dass jeder direkt drauf klicken kann und sich das holen kann wenn er nochmal eher oder sie tiefer einsteigen möchte.

00:54:16: Und jetzt wünsche ich dir auf jeden Fall noch eine schöne Rest-Saison auf dem Berg!

00:54:22: Und drück dir ganz ganz fest die Daumen, dass deine Pläne mit der... Die Antarktis warst, gell?

00:54:27: Antarktes nicht, ja.

00:54:29: Genau, dass seine Plänen und Wünsche mit der Antarktest da klappen aber ich habe da ein gutes Gefühl, dass du da früher oder später doch landen wirst, oder zumindest da, wo du in dem Moment einfach sein sollst.

00:54:42: Vielen Dank für das Gespräch und vielleicht hören wir uns hier im Vorkast irgendwann mal wieder?

00:54:47: Ja!

00:54:47: Das wäre schön.

00:54:49: Dann vielen Dank dir, vielen Dank dass ich da sein durfte und bis zum nächsten Mal.

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