Vulkane und Schildkröten – Guatemala Rundreise Teil 1

Shownotes

In dieser Episode nehme ich dich mit zu Teil 1 meiner abenteuerliche Reise durch Guatemala. Ich erzähle, wie spontane Pläne, beeindruckende Vulkanwanderungen und entspannte Strandtage mein Bild des Landes geprägt haben.

Du erfährst, warum ein Marshmallow über heißer Erde genauso dazugehört wie das frühe Aufstehen für Schildkrötenbabys am Pazifikstrand. Zwischen Nebel, Hitze und überraschenden Begegnungen spüre ich, wie vielfältig und herausfordernd das Reisen abseits ausgetretener Pfade sein kann.

Begleite mich von bunten Städten wie Antigua über raue Vulkane bis hin zu magischen Momenten am Meer in El Paredon. Und finde heraus, warum Erinnerungen an Guatemala noch lange nachwirken.

Bilder zum Trip gibts bei Instagram. Und für Fragen, Feedback oder Themenwünsche schreib mir gerne an podcast@kompassundkaffee.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Über mir ein Sternenklarer Himmel, vor mir einen Naturspektakel der ganz besonderen Art.

00:00:09: Ein Ruhmorn in der Erde, rote Fontänen schießen in die Luft, Vulkanusbruch!

00:00:16: So oder so.

00:00:17: ähnlich war meine Vorstellung als ich im November XXIII im Flieger Richtung Guatemala saß – wie es wirklich war und warum zu meinen heutigen Erinnerungen auch Schildkröten gehören?

00:00:29: Erfährst du in dieser Episode.

00:00:49: Und damit herzlich willkommen zu Kompass und Café!

00:00:52: Ich bin Corinna, und nehm' dich heute mit auf die Reise.

00:00:56: Es geht nach Guatemala – ein ganz besonderes Land im Zentralamerika.

00:01:03: Los ging alles im Frühjahr, dreiundzwanzig.

00:01:06: ich hatte immer wieder Lust auf eine Fernreise, ich wollte mal wieder wirklich einen Land erkunden Nur mit dem Rucksack irgendwo durch die Gegend ziehen und das am allerliebsten im November einer meiner liebsten Monate für fernreisen.

00:01:19: Also saß ich am Rechner und habe geguckt, hmm welche Flüge sind denn zu der Zeit besonders attraktiv?

00:01:27: Schnell wurde klar es wird wohl irgendwo nach Zentral- oder Südamerika gehen, da ich nirgends in der Gegend bisher war, klang das also erst mal ganz spannend für mich!

00:01:39: Eines der Länder, das zur Auswahl stand war Guatemala.

00:01:46: Was machtes Land überhaupt aus?

00:01:47: Ich hatte absolut keine Ahnung was mir sehr schnell aufgefallen ist aber wie vielfältig dieses Land ist.

00:01:55: es liegt nicht nur am Pazifik im Süden sondern auch im Nordosten am Atlantik und dazwischen gibt's ganz ganz viele Naturspektakel.

00:02:04: also genau mein Ding.

00:02:06: Die meisten Flüge gehen nach Guatemala Stadt, also die Hauptstadt des Landes und von dort an geht es dann in alle Richtungen.

00:02:15: Ich hatte mir einen... Nein eigentlich hatte ich keinen festen Plan.

00:02:19: der Plan, der kam erst später.

00:02:20: Ich hätte mir zwei Übernachtungen gebucht für die Ankunft, da ich sehr spät angekommen bin und am nächsten Tag in Ruhe Zeit haben wollte um alles zu organisieren.

00:02:32: Ich hatte zwar schon einiges gelesen und auch einen Ziel in unmittelbarer Nähe ins Auge gefasst, wie es danach aber weitergeht.

00:02:39: Das wusste ich noch nicht so genau.

00:02:42: Der erste Zielpunkt war also Antigua eine Stadt die ungefähr ja so ne dreiviertel Stunde stunde mit dem Auto, ich glaube so vierzig Kilometer entfernt von Guatimala statt liegt und auch ja touristisch sehr gut erschlossen ist.

00:02:58: Also das ist auch das was Mir direkt aufgefallen ist, als ich angekommen bin dass Antigua auf jeden Fall so ein Umschlagplatz ist um von dort weiterzukommen.

00:03:09: Also in Antiguo gibt es ultra viele Reisebüros in denen man eben Touren direkt in der Umgebung buchen kann aber auch Transfäre zu den beliebtesten Orten und Städten im ganzen Land.

00:03:26: Die meisten Unterkünfte arbeiten aber auch mit verschiedenen Reisebüros zusammen.

00:03:30: Das heißt, das meiste kann auch einfach direkt in der Unterkunft gebucht werden.

00:03:35: Oft ist dort die Sprachbarriere ein bisschen niedriger.

00:03:38: also im Ruhr-Themala spricht man ja spanisch.

00:03:41: Das heisst wenn man spanish spricht kommt man da sehr gut durch.

00:03:46: ich kann Kaffee und Bier bestellen mein Namen sagen das war es dann auch schon!

00:03:50: Und in den Unterküften selbst wird generell auch mehr Englisch gesprochen.

00:03:55: Antigua selbst ist eine sehr, sehr süße kleine Stadt mit bunten Häusern, vielen Restaurants und Cafés.

00:04:02: Hier der Top-Tipp immer schön nach dem Rooftop suchen denn um Antiguar herum gibt es jede Menge Volkanen zu bestaunen.

00:04:12: Guatimala selbst beherbergt ungefähr dreißig Volkane von denen drei auch dauerhaft aktiv sind und die kann man eben von diesen Terraschen hervorragend sehen.

00:04:23: eingebettet in diese wunderschöne Natur ist Antigua wie gesagt ein super Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge.

00:04:32: das heißt man kann auch von der Stadt direkt aus loslaufen und kleinere Wanderungen machen.

00:04:38: Da gibt es ein paar schöne Aussichtspunkte.

00:04:41: da ist man wirklich in einer Stunde halben Stunden, Stunde oben und wieder zurück.

00:04:47: Man kann aber auch verschiedene Vulkanwanderungen buchen, auch da gibt es Optionen mit Halbtagestageswanderung oder eben mehrtags Wanderungen.

00:04:59: Ich wollte natürlich das ultimative Vulkanerlebnis mitnehmen und habe mich direkt für zwei verschiedene Optionen entschieden.

00:05:09: Die eine Wanderung war so ne halbtages Tour und da hat man sich dann eben mit einer kleineren Gruppe getroffen ist.

00:05:18: Wenn ein Stück vorgefahren und dann dort hochgewandert, dann konnte man eben auch in der Lava ein paar Marshmallows... Grillen oder ein bisschen anschmoren, das Ganze klingt jetzt deutlich spektakulärer als es eigentlich war.

00:05:37: Am Ende war das ganze einfach nur so ein kleines Erdloch wo's eben drunter heiß war und ein bisschen rausgequalmt hat.

00:05:43: und dann hat der Guide da so das Steckchen mit dem Marshmallow reingehalten und wurde das ein bisschen angeschmort.

00:05:50: Und dann hat man eben der Alte seinen warmen Marshmallow bekommen.

00:05:54: An sich was aber trotzdem eine coole Erfahrung, weil es eben vom Umfang her nicht so lange war.

00:05:59: Aber man trotzem durch diese mystische Landschaft gelaufen ist.

00:06:04: das heißt zwar so schwarze Erde alles ein bisschen kark und allgemein war das Wetter zu dem Zeitpunkt im November so ein bisschen Wechselhafter.

00:06:17: Also die beliebte oder optimale Reisezeit für Guatemala beginnt eigentlich im November, ich hatte da noch so ein bisschen Pech weil es noch relativ regnerisch war und Regen bringt natürlich auch Wolken und Nebel mit sich aber ist eben trotzdem ganz cooles Feeling wenn dann Nebel und Wolken kommen, da kommt der Wind.

00:06:44: Und so weiter.

00:06:45: Man hochsteigt auf dem Berg, ziehen dann diese Wolken- und Nebelbänke ein an einem vorbei... ...und man stapft über dieses alte Vulkan Gestein in verschiedenen Ecken aus der Erde.

00:07:01: Damf zum bisschen warme Luft hoch!

00:07:04: Und man ist dazwischen.

00:07:07: Da ist schon so ein bisschen... In dem Film gefallen.

00:07:12: Das Ganze hat mir ein Vulkanerlebnis aber noch nicht gereicht, sondern war erst das Warm-up.

00:07:19: Ich wollte die ganz große Tour machen – die Zwei-Tagestour auf den Vulkan bzw.

00:07:27: auf Vulkan Du!

00:07:30: Zu dem Zeitpunkt hat mir das Wetter aber ein bisschen dem Plan zerhauen Und es wurde von der Tour abgeraten, deswegen habe ich kurzer Hand ein bisschen umgeplant und hab einen kleinen Ausflug zum Strand an dem Pazifik dazwischen geschoben.

00:07:52: Nächstes Ziel war also El Paredon oder wie auch immer man das ausspricht.

00:07:58: Das Ganze liegt südlich von Antigua.

00:08:03: sich das sowieso lohnt, wenn man dort hin will und danach weiter will wieder nach Antigua zurückzufahren.

00:08:09: Und eben nicht direkt von El Paridon aus weiterzufahren war es auch gar kein Problem dass ich das einmal umgedreht hatte und eben erst am Strand bin und danach die zwei Tageswanderung zu machen.

00:08:23: Beschrieben wird der Ort überall eher als kleines Fischerdörfchen mit Surf Vibe.

00:08:30: Aber wie das natürlich oft an so Orten ist, wenn sich das ein bisschen rumsprecht, dann ändert sich das ganz schnell.

00:08:36: Als ich angekommen bin hat es für mich nicht wie ein kleines ruhiges Örtchen gewirkt.

00:08:43: also ja der Ort ist nicht groß aber es gibt eben sehr viele Surfschulen, Cafés, Restaurants und da ist schon trubelig.

00:08:57: Also ich hatte den Airbnb nicht mitten im Geschehen, sondern ein bisschen außerhalb aber dennoch fußläufig zum Strand und da konnte ich nachts auf jeden Fall die umliegenden Partys gut mit hören.

00:09:11: Also wenn man wirklich Ruhe- und Erholung sucht wäre dann meine Empfehlung entweder noch ein bisschen weiter außerhalb zu gucken oder eben an andere Orte zu fahren weil das mittlerweile eben schon sehr, sehr beliebt ist.

00:09:26: Das ist jetzt Stand heute natürlich auch schon drei Jahre her das heißt es kann sich natürlich in die eine oder andere Richtung auch wieder geändert haben.

00:09:36: aber das Ganze bringt natürlich auch Vorteile mit sich denn mein Plan war es dort eben ein bisschen länger also ein paar Nächte zu bleiben und mir auch einen Softboard auszuleihen um dort Surfen gehen zu können.

00:09:50: Das praktische am Pazifik dass man nicht wirklich viel mehr als ein Surfboard und eine Leash braucht zum Surfen.

00:09:59: Ja, das was so warm ist, dass man da einen ganz normaler Bodykleidung rein kann vielleicht noch ein T-Shirt drüber als Sonnenschutzer, aber man braucht eben keinen Neoprenanzug.

00:10:08: Und hier kommt auch schon mein nächster Tipp, dass auch das, was ich gemacht habe, hat sich angekommen bin.

00:10:14: Ich bin da einmal durch den Ort spaziert und durch ein paar Gassen und hab dabei sämtlichen Surfschulen und Verleihen Cafés, also da gibt es sehr viel Angebot geguckt was das denn kostet wenn man sich so ein Board ausleihen möchte.

00:10:31: Für fünf Tage waren das bei mir und ich hier auch ganz klar.

00:10:37: wenn ihr oder wenn du sowas machen möchtest vergleiche auch und spreche mit den Leuten Das, was ausgeschrieben war und was ich am Anfang gefragt hatte waren oft so die doppelten bis dreifachen Preise, die mir da angeboten wurden als das, was sich am Ende wirklich bezahlt habe oder wo ich dann am Ende auch wirklich ausgeliehen hab.

00:10:58: Und auch da bevor du das Board mitnimmst mach nochmal rundherum Bilder von irgendwelchen Macken oder Kratzern oder sonstwas damit du eben auch nachweisen kannst wenn du es wieder abgibst dass das nicht von dir kommt ähnlich wie man das eben mitnimmt Mietauto auch machen würde.

00:11:17: Ein weiterer Vorteil an meiner Unterkunft, da das natürlich Strandläufig Fußläufige zum Strand war, ist natürlich auch dass ich das Bord nie lange tragen musste sondern mir das einfach unter den Anzwicken konnte und zum Strand gehen konnte für eine kleine Surfsession wo man ein bisschen aufpassen muss.

00:11:39: Strand ist da es ein bisschen Dächtgetier unterwegs, also ich wurde da trotz gutem Schutz auch ordentlich attackiert.

00:11:48: Aber die Sonnenuntergänge am Strand oder auch die Sonneuntergange auf dem Board im Wasser am Strand selbst wenn die Wellen nicht mehr so gut sind sondern man einfach ein bisschen im Strand nähe im Wasser auf dem Bord schildert sich den Sonnenuntergang an guckt diesen wirklich phänomenal.

00:12:07: Und es gibt natürlich drumherum auch jede Menge Bars, wo man sich gemütlich hinsetzen kann und einfach diesen Strand weil gute Musik genießen kann.

00:12:18: Und durch den der Ort eben nicht mehr so klein sondern schon ein bisschen bekannter ist kommt dann auch sehr gut mit anderen in Kontakt und ins Gespräch.

00:12:29: Ich war ja alleine unterwegs habe aber dadurch eben nie wirklich alleine gegessen Und die Thema Essen ist natürlich auch immer interessant.

00:12:39: Gurtemala hat eine sehr, ich sag mal Mais- und Bohnenlastige Küche.

00:12:44: das heißt alles was irgendwie aussieht wie Tacos und Burritos gibt es da in sämtlichen Variationen.

00:12:53: wo ich sehr vorsichtig werde wäre alles was so frische Salat als Eiswürfel usw.

00:13:00: also ich hatte da Im Laufe des Trips, das war eine Rundreise die ich da gemacht habe.

00:13:06: Wirklich einmal im Urzeige sind so ums Land rum oder im Landrum mehrfach Probleme mit dem Essen.

00:13:16: Ich bin ja auch ein bisschen empfindlich.

00:13:18: also wenn du es auch bist achte da wirklich drauf dass du wirklich nur Dinge ist die auch gut durchgekocht sind eben nur abgefülltes Wasser und so weiter.

00:13:31: Und dann, ich war dreieinhalb Wochen unterwegs.

00:13:35: Also irgendwann war es zumindest für mich ein bisschen einfältig.

00:13:38: Ich war immer ganz froh wenn ich dann doch ein bisschen anderes Essen gefunden habe.

00:13:43: also so asiatisch findet man gelegentlich.

00:13:47: Obwohl auch hier zum Ende der Rundreise noch eine richtige kulinarische Überraschung hatte.

00:13:55: das kommt in einer der nächsten Episoden.

00:13:58: Das ist wirklich der absolute Hammer!

00:14:01: Aber verhungern wird man auf jeden Fall trotzdem nicht.

00:14:06: Für mich stand also zu dem Zeitpunkt oder in der Etappe eher entspannen, Sonne genießen, ein bisschen surfen am Pool chillen.

00:14:16: Also beim Airbnb war auch noch ein Pool mit dabei und eine kleine Bade neben.

00:14:21: das ist wirklich sehr entspannt und da einfach diesen Vibe genießen.

00:14:26: Das war eher so... Urlaubsfeeling und nicht so sehr Reisefeeling, aber es gibt in El Paredón eben auch noch eine Besonderheit für die sich lohnt ganz früh aufzustehen.

00:14:40: Und das sind die Schildkröten!

00:14:43: Bei Schild kröten ist es ja so dass sie zumindest bei diesen Schild Kröten – ich bin keine Schild-Kröten-Expertin, aber dort wurde mir eben erklärt wie das mit den Schildkrüten so läuft haben sie eben so ihren einen Nistplatz und zu dem kehren die Schildkröten auch immer wieder zurück.

00:15:05: Auch wenn sie dann selbst später erwachsen sind, quasi ihre eigenen Eier legen, kehren sie eben auch immer weiter zu ihrem eigenen Schlupfplatz zurück.

00:15:17: Und das war eben genau dieser Strand!

00:15:20: Jetzt gibt's bei der ganzen Sache aber ein Problem... Und das sind eben die ganzen Gefahren, die dort lauern.

00:15:28: Das sind zum einen natürliche Gefahren so Hunde, Vögel, Waschbären, die die Nester plündern aber auch so Sachen wie Überschwemmungen, Hitze oder auch Orientierungslosigkeit durch künstliches Licht.

00:15:41: und das heißt ganz viele der Babys wenn sie es überhaupt schaffen zu schlüpfen schaffen dann auch erst gar nicht ins Meer.

00:15:51: Und dazu kommt dann eben auch noch eine Gefahr, die durch den Mensch selbst verursacht wurde und das sind eben auch Nestplünderungen der Menschen.

00:16:03: Das wurde zum einen gemacht eben durch die Armut, die auf Vorherrscht,

00:16:09: d.h.,

00:16:09: die Eier wurden entweder selbst gegessen oder eben verkauft um so eine Einnahmequelle zu haben hätte oder wäre dort nichts passiert und wenn keine Schutzprojekte entstanden wären in der Gegend dort wahrscheinlich gar keine Schildkröten mehr.

00:16:28: Und genau an so einem Schutzprojekt kann man sich eben beteiligen, was dort passiert ist dass die Nistplätze bewacht werden oder dann geschützte Brut- oder Niststellen eingerichtet und dass auch Einheimische die Eier dorthin bringen können.

00:16:51: Und dafür eben bezahlt werden, das heißt sie verlieren die Einnahmequellen nicht die ihnen die Schildkröten-Eier gebracht hätten.

00:17:02: aber sie tun eben auf die Art und Weise etwas Gutes für die Natur bekommen eben auch dann diese Verbindung zum ich sag mal Ökotourismus Und Turis, wie ich eben auch einer war, können sich dann dort beteiligen.

00:17:20: Das heißt ganz früh geht es los und man checkt diese eingezohnten Nistplätze und sammelt die frisch geschlüpften Tiere ein und lässt sie quasi freise, dass sie sich ihren Weg ins Meer erkämpfen können.

00:17:38: Ganz wichtig ist auch das ihr nicht einfach einsammelt und ins Meer schmeißt sondern die müssen einen gewissen Weg zurücklegen, um eben diese Verbindung zum ihren Nistplatz aufzubauen und sich das einzuprägen damit sie dann später wieder zurückkommen können.

00:17:58: Weil wenn diese Verbindungen fehlt würden Sie einfach nirgends nisten weil die Schildkröten immer wieder an Ihren eigenen Nistplatz zurückkehren und nur dort Nisten können.

00:18:13: Und das Ganze ist natürlich unfassbar süß, also sind diese ganzen kleinen Schildkrötechen die da eben so vor sich hintapseln und die man dann einsammelt und Die man eben beobachtet wenn sie eben so Richtung mehr wartscheln.

00:18:30: und dann gibt es schon ein kleines Rennen zwischen den Schild kröten und non-fiebert mit Bis die Kleinen eben vorne sind und manche laufen dann schwer oder schaffen es nicht ganz.

00:18:43: Und die ganze Truppe ist mit dabei und bewacht das alle auch sicher ins Meer kommen, weil's dort ein paar streunende Hunde gibt oder auch Fußgänger, die vielleicht nicht so umsichtig sind.

00:18:58: Man muss natürlich auch sagen... Die sind natürlich sehr klein.

00:19:01: Man übersieht die schnellen und so hat man dann quasi eine Schutzbarriere aus Touris, die da links und rechts stehen und gucken, dass die Kleinen auch wirklich ihren Weg alleine ins Meer finden.

00:19:13: Und dann wünscht man natürlich noch ganz viel Glück damit die Kleine das auch wirklich schaffen, denn im Meer lauern natürlich nach ganz, ganz viel mehr gefahren.

00:19:22: Das heißt ein Großteil wird es trotzdem nicht schaffen um zurückzukehren und eben wieder Eier zu legen.

00:19:30: Aber durch diese Projekte wurde es eben trotzdem gesichert, dass dort immer noch ein gewisser Beschant an Schildkröten lebt und nicht komplett ausgestorben ist.

00:19:44: Und gleichzeitig auch die Verbindung zwischen Natur Tierschutz, den Locals und dem Tourismus geschaffen wurde.

00:19:54: Man gibt dafür oder man bezahlt dafür.

00:19:57: auch das ist jetzt kein Preis der unendlich hoch ist im europäischen Vergleich.

00:20:04: aber dadurch können dann eben diese Projekte und auch Mitarbeiter und eben auch die Einheimischen die die Eier dort abgeben, bezahlt und finanziert werden.

00:20:16: Und so ging es für mich dann nach einer entspannenden Strand- und Surfzeit mit dem Bus zurück nach Antigua.

00:20:23: Auch hier nochmal die Info, welche Verkehrsmittel oder Möglichkeiten denn so zur Verfügung stehen.

00:20:30: Guatimala ist wie gesagt touristisch zumindest was so die Anfahrt zu den Hauptorten angeht sehr gut aufgestellt und es läuft sehr, sehr viel mit dem Bus.

00:20:42: Das können größere Reisebusse sein oder auch so kleinere Busse oder Bands womit viele Locals sich hin- und herbewegen sind.

00:20:52: die Chickenbusses das sind alte Schulbusse also eigentlich immer aus den USA kennt alte Schulbusse die aber dann ganz bunt bemalt sind.

00:21:04: in der Recherche vorher habe ich hier gelesen dass sie sehr anfällig sind für Überfälle.

00:21:11: Deswegen habe ich mich immer für die etwas teure Variante entschieden und bin immer eher mit den für den Tourismus ausgelegten Bussen gefahren, sowas sind eben auch von El Paridon zurück nach Antigua.

00:21:24: das war dann ein größerer Reisebus der dann eben auch die verschiedenen Unterkünfte Hotels Hostels usw.

00:21:31: dort in der Gegend abgefahren hat und dann auch wieder in Antigua dort verschiedene Unterkünfte angefahren hat.

00:21:39: Preislich war es auch okay, ich habe nicht mehr im Kopf was das genau gekostet hat.

00:21:42: wie gesagt ist ein bisschen teurer als jetzt die lokal üblichen Busse oder Verkehrsmittel aber alles immer noch im Rahmen.

00:21:53: Dort angekommen hab ich wieder eingeteckt und da stand ja noch etwas auf dem Plan, die zwei Tages-Vulkanwanderung und diesmal sollte auch wirklich das Wetter mit spielen.

00:22:06: Auch zu der Wanderung habe ich mich tatsächlich vorab schon informiert und hab auch entsprechend gepackt und das mit ein geplant dass es auch etwas wo man ein bisschen drauf achten muss also so kleinere Wanderungen die kriegt man auch so ganz gut hin.

00:22:25: Für diese Wanderung sollte man auf jeden Fall ein paar Dinge bedenken.

00:22:31: Also was ich dabei hatte, waren meine Trailrunning Schuhe.

00:22:35: die waren für die Wanderungen auf jeden fall komplett in Ordnung.

00:22:38: Ich hätte da einen guten Grip an der Sohle und ich bin auch nur mit Handgepäck geflogen.

00:22:44: das heißt ich hatte einmal mein Handgepecks Rucksack und eben nochmal Tagesrucksack.

00:22:50: wo ich schon beim Kauf von meinem Tagesrucksack geachtet habe ist, dass der auch einen Hüftgurt hat.

00:22:58: Das heißt es ist ein relativ stylischer Alltagstauglicher Rucksack von Ospreay.

00:23:05: Hat aber auch so ein Wasserabweisendes Material mit einem Rolltop, das heißt man kann entweder auf Anschlag zusammenrollen oder wenn man halt ein bisschen mehr Platz braucht einfach das Rolltop ein bisschen lockerer rollen und dann hat man auch ein bisschen Flexibilität was das Volumen des Rucksacks angeht.

00:23:28: Und weil der Rucksack eben auch einen Hüftgurt mit dabei hat kann man mit dem eben auch mal Wanderungen machen bei denen man mehr Gepäck zu tragen hat, denn das wird auf dieser Wanderung auf jeden Fall notwendig.

00:23:43: Aber wohin oder auf welchem Vulkan geht es denn überhaupt?

00:23:47: Auf dem Plan stand der Vulkan Akatenango, der auf fast viertausend Metern liegt und eben Teil von so einem ganzen Vulkankomplex ist.

00:23:59: Warum geht man da überhaupt hoch?

00:24:02: Weil man von dem Gipfel des Akadenango aus eben Perfekte sichtert auf seinen kleinen Bruder, den El Fuego.

00:24:15: Der gipfel liegt ungefähr auf drei tausend achthundert Meter und der El Fuego ist eben aktiv.

00:24:22: Das heißt man wandert eben größeren oder höheren Nachbarvulkan und schaut sich dann von dort aus das Vulkanausbruch-Spektakel eben sehr, sehr nahe an.

00:24:37: Aber ist eben trotzdem sicher!

00:24:40: Was das bedeutet ist dass man also der Startpunkt liegt so ungefähr auf zwei Tausend dreihundert Metern wie gesagt der Gipfel des Akadenango auf knapp viertausend.

00:24:53: so genau sind es ich glaube drei tausend neunhundert achtzig oder sowas.

00:24:58: man hat also rund tausen sieben hundert höhenmeter zu überwinden und durchquert auf diese wanderung drei verschiedene klimazonen und dafür muss man sich einfach entsprechend vorbereiten.

00:25:14: Also wir sind bei um die dreißig grad sonnenschein wirklich hitze losgewandert Und in der Nacht können aber die Temperaturen schon in den Minusbereich gehen.

00:25:26: Das heißt, man muss da einfach entsprechend Schichten mit dabei haben, die gut wärmen und die wandertauglich sind.

00:25:34: Regenjacke ist ein Muss.

00:25:37: Gute Schuhe wie gesagt ist ein Muss.

00:25:38: Ein Rucksack, der die man gut tragen kann, der aber auch genug Platz bietet für das Wasser, dass man für die zwei Tage braucht und eben auch noch für Snacks und ein bisschen Essen.

00:25:52: Und da ich das eben vorher schon mit eingeplant habe, war ich da ganz gut aufgestellt und konnte dann mein Hauptgepäckstück einfach in der Unterkunft lassen.

00:26:00: Ich hab meinen kleinen Tagesrucksack so gepackt wie ich das für die Wanderung gebraucht habe – und dann ging es auch schon los!

00:26:11: Die Tour startete jetzt nicht direkt bei mir in der unterkunft sondern in einem Hostel in der Nähe.

00:26:16: Als also der Tag der Wanderung kam, bin ich eben in meinem Wander Outfit und mein Gepackten Rucksack losmarschiert.

00:26:25: Ich hatte ungefähr drei Liter Wasser dabei – die Rucksäcke hatte er so schon gut Gewicht!

00:26:30: Und bin dann erstmal zum Hostel dort.

00:26:33: Gab's für mich erst mal ein bisschen Papierkram und Verzichtserklärungen auszufüllen.

00:26:39: Dann gab es ein gemeinsames Frühstück mit allen anderen, mit mir gemeinsam auf die Wanderung gegangen sind.

00:26:46: Wir waren eine relativ große Gruppe, ich würde mal sagen so um die dreißig Leute.

00:26:51: tatsächlich hatten aber auch mehrere Guides dabei, die die ganze Gruppe eben betreut haben.

00:26:58: nach dem gemeinsamen Frühstück ging es dann eben auch mit Bussen zum tatsächlichen Startpunkt.

00:27:06: dort konnte man sich dann auch nochmal ein bisschen Material leihen.

00:27:09: also ich habe mich dort zb Wanderstocke ausgeliehen, die sind nicht teuer.

00:27:15: Also ich habe da wirklich wenige Euros für bezahlt.

00:27:17: das kann ich aber auch nur jeden ans Herz legen.

00:27:21: Ich hab zwar selbst zu Hause außer faltbare Wanderstücke aber da ich eben nur mit Handgepäck unterwegs war musste sich einfach Platz sparen und weil ich da vorher schon recherchiert habe und wusste dass man sowas eben auch ausleihen kann habe ich das dann in Kauf genommen eben dann vor Ort ein paar euros zu lassen und mit dort Wanderstöcke auszuleihen.

00:27:41: Und dann ging es auch schon los!

00:27:44: Ich stehe jetzt mit meiner Wandergruppe, um den Guide am Startpunkt – es gibt noch ein paar Instruktionen – darauf zu achten ist die Gruppe hat zusammenzubleiben Es wird immer auf jeden gewartet und eben sollte es einen Thema geben.

00:28:00: Das heißt, wenn jemand nicht mehr kann irgend ein Problem, kann man sich eben auch jederzeit bei einem Guide melden.

00:28:06: Die Guides waren auch mit Rook Talkies miteinander verbunden und konnten so gut kommunizieren.

00:28:12: Dreißig Grad Sonnenschein, Rucksack aufm Rücken und das Abenteuer beginnt!

00:28:19: Es ging erst mal entspannt los dann durch kleinere Gassen und dann ging es auch schon los.

00:28:27: Berg hoch Anstieg, anstieg über schmale Pfade, über Stufen, über Schotter, über Erde und das im prallen Sonnenschein nur nach oben.

00:28:45: Und eben innerhalb von der Gruppe was bedeutet dass man nur bedingt seinen eigenen Rhythmus findet weil auch zu Beginn, die Wege oft erst mal waren.

00:28:56: Wusste man halt entweder so langsam oder ein bisschen schneller gehen damit da die Gruppe eben fließend laufen kann?

00:29:04: Das hat bis dahin auch ganz gut geklappt und wir erreichen relativ schnell den ersten Pausenpunkt wo dann doch nochmal ein paar Snacks mit eingepackt werden können Und die, die es unterschätzt haben, haben dann doch noch einmal Wasser und Getränke nachgekauft und so ging's weiter.

00:29:23: Der Aufstieg insgesamt ist so mit rund fünf Stunden angesetzt.

00:29:28: Wie gesagt, der geht durch drei verschiedene Klimazone.

00:29:33: Das heißt dieser strahlende Sonnenschein und die Hitze wird uns nicht auf den ganzen Weg begleiten.

00:29:40: es sind aber zwischendurch immer wieder Pausen und auch Raststellen eingerichtet und eingeplant.

00:29:47: und das was man auch mit sagen muss was wirklich supergutes an der Tour ist, dass eben die Versorgung mit inklusive ist.

00:29:56: Also es hat zwar jeder auch noch so ein bisschen Lunchpaket oder Essenspakete mit in den Drucksack bekommen und sich aber wirklich an jeder Station von den Guides oder vom Veranstalter organisiert das auch alle eine Verpflegung bekommen und haben mit auf der Tour es auch ein Ease glaube ich mit dabei, der ein bisschen was trägt Und es war auf jeden Fall auch ein Pferd mit dabei, denn bei der Gruppe war auch eine Schwangere mit dabei und da war einfach zur Sicherheit eben noch das Pferdd mit dabei.

00:30:34: Falls sie oder auch jemand anderes nicht mehr weitergehen kann dass zumindest bis zum Basecamp wo wir dann übernachten werden man mit dem Pferde kommt oder halt auch wieder absteigen kann.

00:30:50: Während des Laufens komme ich auch mit der einer oder anderen Person in Kontakt und wir unterhalten uns.

00:30:56: Und auch bei einer Pause lerne ich dann zwei Mädels aus München erkennen, das war dann ganz lustig weil die neben mir saßen und sich ganz gelöst auf Deutsch unterhalten haben eben in der Annahme dass sie niemand versteht und mir dann einfach so ein Kommentar rausgerutscht ist zu einer Aussage und wir dann alle ganz da lachen mussten weil ich es ja eigentlich belauscht habe.

00:31:18: Ja, einfach der Annahme war niemand versteht sie, wovon man ja nie ausgehen kann und sollte.

00:31:23: Das heißt zwischen der Anspannung gibt es auf jeden Fall auch lustige Momente wenn man mit so einer Gruppe unterwegs ist.

00:31:32: und auch die Natur- und dieser Wandel der Klimazonen, der gibt dem ganzen natürlich nochmal einen ganz besonderen Vibe weil sich das da Ganze dann auch irgendwann in ... feucht nebliges Klima verwandelt, aus Erde und Stein und Erkarken wird dann eben auch viel grün.

00:31:57: Der Himmel zog dann noch mal zu und neben uns waren wieder diese Nebelbänke und der Wind wurde stärker denn diesen Nebel ganz schnell wegt hat und der Nebel hing dann auch zwischen den ... zwischen dem ganzen Bäumen und den ganzen zugewachsenen.

00:32:18: Es hatte schon eine sehr, sehr mystische Stimmung die da aufkam.

00:32:24: Schade war natürlich die fehlende Aussicht aber trotzdem hatte das ein ganz ganz besonderes Flair.

00:32:31: Und von Höhenmeter zu Höhen Meter hört es dann natürlich auch kühler.

00:32:35: also man merkt es schon direkt wenn die Sonne weg ist und umso höher.

00:32:39: man kommt dann natürlich.

00:32:45: Regen und Nebel sorgen da natürlich für Auskühlung, das heißt mein anfängliches Top verwandelt es sich irgendwann in der Jacke.

00:32:54: Und ich habe mich da immer mehr begleitet.

00:32:57: Positiver Nebeneffekt.

00:32:58: Mein Rucksack wurde dadurch natürlich auch immer leichter und hab auf mehr Sachen wieder drin gefunden!

00:33:06: Und so ging's eben bis zum Basecamp Nach oben, das Basecamp liegt ca.

00:33:14: auf... ...drei Tausend Sechshundert Metern?

00:33:18: Und dann kam die Überraschung!

00:33:21: Die Gruppe war also angekommen und wir durften alle unsere kleinen Häuschen beziehen.

00:33:25: Das heißt, die Nacht haben wir in Holz-Cabins geschlafen.

00:33:30: Die sind auch dort schon vorbereitet für die Gäste mit eben der Isomatte und Schlafsack.

00:33:37: Auf Luxus braucht man dort nicht zu warten.

00:33:40: Das heißt, auf dem Basecamp gibt es weder Strom noch fließend Wasser, noch Rossempfang oder sonst was sondern man hat da eben die Cabins und ein bisschen entfernt von den Cabins so einen Plucks Klo.

00:33:53: Und dann gibt's eben nochmal eine Hütte wo die Geiz drin sind und auch Essen vorbereiten und ne Feuerstelle um die man dann gemeinsam sitzen kann.

00:34:01: und von dort hat man eben auch schon ganz gut einen Blick auf die umliegenden Vulkane und auch auf den feuerspuckenden Fuego.

00:34:11: Die einfache Tour ist eben darauf ausgelegt, dass man am Tag eins bis zum Basecamp läuft und dann steht man sehr sehr früh auf und geht dann eben auf dem Gipfel, um sich das Spektakel anzugucken und wandert dann wieder runter.

00:34:29: Es kam aber plötzlich die Frage wer hat den Lust auf ein Extra Summit?

00:34:34: Extra Summit?

00:34:36: Hm, das hat mich natürlich neugierig gemacht.

00:34:39: Und es wird also erklärt dass ungefähr so eine Stunde bis anderthalb Stunden vom Camp entfernt eine Art Plateau liegt.

00:34:47: Das liegt eben genau zwischen dem Akatinango auf den wir gerade sind und eben dem aktiven Fuego Dass man von dort eben nochmal näher ran kommt an den aktiven Vulkan bessere Aussicht hat.

00:35:05: Und da gerade in dem Moment oder schon beim ganzen Aufstieg mir ja eigentlich gar keine Aussicht hatten und auch den Fuego auf dem Basecamp aus nicht sehen konnten, war das natürlich sehr reizende doch nochmal eine Chance zu bekommen näher an den Vulkan ranzukommen.

00:35:23: Also so wir waren ja eine relativ große Gruppe und auch schon während des Aufstiegs der wirklich sehr, sehr anstrengend ist.

00:35:30: also ich will es nicht beschönigen Und ich bin berge und höhe gewohnt, aber das war wirklich eine sehr, sehr harte Tour.

00:35:39: Es waren trotzdem die Fitness-Level innerhalb der Gruppe sehr unterschiedlich.

00:35:44: Das hat man beim Aufstieg schon gemerkt.

00:35:49: Ich würde auch sagen vom Fitnesslevel, dass ich mich im vorderen Drittel oder auf jeden Fall in der oberen Mitte eingestuft hätte von dem was sich so mitbekommen habe und eine Stunde, anderthalb einfach.

00:36:05: Da darf man nicht vergessen es geht natürlich auch wieder zurück.

00:36:08: Dachte ich aber trotzdem wenn ich jetzt schon mal hier bin wahrscheinlich einmal in meinem Leben und hier auf diesem Vulkan stehe und dann so ne Chance habe das schaffe ich!

00:36:19: Das will ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen und hab dann zugesagt eben diese Extratur noch mitzumachen.

00:36:28: Relativ viele hatten den gleichen Gedanken, dass man schon mal da ist das man das mit machen muss.

00:36:35: Dass er das Wetter und die verschiedenen Fitness Level auf dem Rückweg noch zu einem Verhängnis werden sollten?

00:36:44: Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber natürlich nicht!

00:36:47: Und so ist die Gruppe dann vom Basecamp aus losmarschiert Richtung Voigo Aussichtspunkt Und die Tour ist auch psychologisch gar nicht so einfach.

00:37:00: Wir haben uns ja gerade fünf Stunden lang bis zum Basecamp hochgekämpft, um jetzt wieder bergab zu laufen.

00:37:06: also komplett absurd.

00:37:08: und auch bei dem Weg wurde gesagt er ist sehr anspruchsvoll der ist schmal.

00:37:13: Also hier hatten wir dann nicht mehr das Hilfspferd mit dabei sondern es hieß wirklich Es ist auf eigener Gefahr Man muss es am Ende einfach schaffen.

00:37:24: Es ist technisch ein anspruchsvoller Weg, weil es eben viel bergab geht wie der Berg hochgeht, viel Geröll, viel Gestein, schmale Pfade dazu die Anstrengung.

00:37:35: Es war von Anfang an klar dass wir im Dunkeln zurückkommen werden und das wurde dennoch leichter kommuniziert als es am ende war.

00:37:45: und ja die fünf Stunden Aufstieg waren natürlich in unser aller Beinen Und das Wetter, dass so beim Start langsam wieder besser zu werden schien.

00:37:56: Also wir hatten dann auch schon Risse in der Wolkendecke und dachten, naja wenn der Wind kommt, dann ziehen die Wolken vielleicht noch weg und wir haben eine gute Sicht.

00:38:05: Dem war nicht so zugsig komplett zu.

00:38:08: Wir waren umrandet von Nebel und Wolken und es fing auch an zu regnen.

00:38:13: Wir kamen also an auf dem Plateau bei sehr starken Winden bei starkem Regen und waren da dann irgendwie eingekauert.

00:38:24: Also der Wind war so stark, dass wir uns teilweise schon aneinander eingehakelt haben um mehr Stabilität zu haben, um da nicht umzufallen Und aus dem Nichts in dieser Dunkelheit umgeben vom Wind und Regen schäpert das und der Vulkan brach halt aus und wir haben nichts gesehen.

00:38:49: Und das war so laut.

00:38:51: und dieser Vulkan, es hat sich wirklich so angefühlt als wäre der quasi direkt neben uns.

00:38:58: Sonst würde die Lava uns gleich mitreißen.

00:39:02: also vom Sehen her ja nicht spektakulär aber trotzdem diese Geräusche, Kulisse und auch dieses Vibrieren dass durch den ganzen Körper geht Das kann man eigentlich mit fast nichts beschreiben.

00:39:19: Also dieses ganze Gefühl von völliger Schöpfung, Müdigkeit, Kälte – wo man wirklich sagt ich will nicht mehr und hört dann dieses Geräusch und man riecht das auch!

00:39:32: Und ist da in dieser Gruppe?

00:39:35: Das ist trotzdem was, was sich nicht missen wollen würde Auch wenn ein bisschen Enttäuschung bei uns allen mit dabei war, weil die Sicht eben sehr schlecht war.

00:39:46: Wir haben hier und da mal ein paar rote Funken gesehen aber sonst wirklich einfach nichts.

00:39:51: Sind wir dann die Direktur angetreten?

00:39:55: Und da hatte ich einen Erlebnis das in dem Moment wirklich so den absoluten mentalen Breakdown-Glück oder vielleicht war es das auch Mir im Nachgang aber trotzdem ganz viel Selbstvertrauen gegeben hat und auch die Erkenntnis, dass man doch sehr, sehr viel mehr schaffen kann.

00:40:19: Wenn man den will und wenn man an sich glaubt Wir waren eben wie gesagt eine sehr gemischte Gruppe Und was meine Erfahrung ist bei so langen Ausdauer-Einheiten als ob das jetzt am Rad ist beim Laufen oder beim Wandern Ist es, dass es eigentlich sehr wichtig ist in sein eigenes Tempo zu kommen und konstant in seinem eigenen Tempo bleiben.

00:40:42: Jetzt war aber eben das Problem, dass viele nicht mehr konnten und wir in der Gruppe auf diesen schmalen Pfad jetzt auch nicht wirklich überholen konnten und dadurch sehr oft stehenbleiben mussten.

00:40:57: Und das hat natürlich dazu geführt, dass der Körper in der sowieso schon absoluten Überlastung dann eben nicht in diesem Zustand von diesen kontinuierlich einen Schritt nach einem anderen kommen konnte, sondern man stand komplett ausgekühlt und lief dann wieder weiter bergab, berg hoch.

00:41:20: Es heißt dann auf einmal ging der Puls unendlich hoch und sagte dann wieder komplett ab – das ist ein absoluter Killer!

00:41:27: Ich lief da also so... und habe mir überlegt, wie ich das schaffen soll.

00:41:34: Also wie ich im Basecamp ankommen soll?

00:41:36: Ich lief und lief!

00:41:37: Und sehe dann neben mir so eine Kuhle in der Erde und überleg allen Ernstes wenn ich mich da rein lege und einrolle Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit dass sich das übernebe?

00:41:51: Die Temperaturen sanken und sanken aber also wie gesagt in der Nacht minus gerade.

00:41:57: Ich habe nur zwei Optionen weitergehen oder sterben.

00:42:05: Das war so überspitzt einfach das, was mir durch den Kopf ging und dann hab ich angefangen zu überlegen wie kann ich die Situation für mich jetzt am besten drehen?

00:42:16: Hab mich dann also zurückfallen lassen an das hintere Spitze der Gruppe eigentlich weil die Gruppe dann immer so zweigeteilt und ich hab mich dann quasi an dem Anfang der hinteren Gruppe zurückfallen lassen, um dann vor mir niemanden zu haben und dann so gut wie es geht in meinem eigenen Tempo weitergehen zu können.

00:42:38: Das hat auch in Abschnitten ganz gut funktioniert bis ich dann eben immer wieder die vordere Gruppe eingeholt habe.

00:42:46: insgesamt war das aber wirklich meine Rettung dass sich mit allen Möglichkeiten die ich hatte wirklich versucht hab im Bewegungen zu bleiben in einem moderaten Tempo um eben möglichst selten stehen zu bleiben, um eben diese Auskühlung und Abfallen vom Puls mit einem widerer Sandenanstieg einfach zu vermeiden.

00:43:08: Und so kam wir irgendwann dann doch wieder im Basecamp an – ja ich habe mir nur noch sämtliche Schichten angezogen die ich so hatte und bin in meine Cabin und da ins Bett gefallen und hab geschlafen.

00:43:22: In der Nacht habe ich noch mal ein bisschen was gehört.

00:43:26: Scheinbar ist die Vokale nochmal ausgebrochen und passen raus, aber ich war so

00:43:30: K.O.,

00:43:31: ich lag einfach da und versuch zu schlafen bis es an der Tür der Cabin klopft!

00:43:38: Und die Tür geht auf, der Geitsche da ausstehen aufstehen... Es geht weiter, denn das war ja ein Extrasam mit dem wir da gemacht haben.

00:43:47: Und zur eigentlichen Tour gehört ja, dass man im Morgens um vier aufsteht und nochmal eine Stunde auf dem Gipfel des Akkadinangus Kletter.

00:43:56: Das ist der Picomayor, der liegt auf.

00:43:59: Hier habe ich es jetzt noch mal ganz genau, dreitausend neunhundertsechsundsetzig Meter an, mitten in der Nacht um vier ohne was gegessen zu haben, komplett kao.

00:44:08: vom Vortag sind wir also da hoch.

00:44:11: Im Dunkeln natürlich alles immer mit Stirnlampe und standen dann auf den Gipfel, und Gott sei Dank endlich rissen die Wolken ein bisschen auf.

00:44:21: Es war der Sonnenaufgang wunderschöne Lichtverhältnisse und Lichtspiel.

00:44:27: also die Sonne brachte quasi durch die offenen Wolkenstellen und endlich zum allerersten Mal konnte ich tatsächlich den Elfwego sehen und auch den Ausbruch war immer wieder umhüllt von Wollten, natürlich ist es bei Tag auch was anderes wie wenn man das beinacht sieht.

00:44:49: Aber trotzdem in meiner völligen Erschöpfung war ich so dankbar und erleichtert dass ich das doch noch sehen konnte und nicht komplett verpasst habe.

00:44:59: Danach gab's dann Basecamp noch Frühstück Abendessen gab's am Vortag natürlich auch Das hatte ich nicht erwähnt.

00:45:07: Und dann ging's eben auch schon wieder los zum Abstieg nochmal drei Stunden nach unten drei Klimazonen hindurch, bis wir eben wieder am Startpunktbahn und mit den Bussen zurückgefahren wurden.

00:45:23: Ich bin dann zurück in meine Unterkunft.

00:45:25: gleich neben dran war auch ein Waschsalon.

00:45:27: da habe ich dann erst mal meine ganze Kleidung also auch die Kleidungen der ganzen Vortage abgegeben und die Wäsche sollte ja auch ein paar Stunden später fertig sein hab dann eine heiße Dusche meiner Unterkünfte genommen weil es sollte auch direkt am selben Tag mit einem Nachtbus noch weitergehen.

00:45:46: Was da alles noch so passiert ist, was ich erlebt habe, wenn ich kennengelernt hab wie die Tour durch Kurte Maler weitergehen.

00:45:54: das erzähle ich aber alles in der nächsten Episode von Kompass & Café.

00:45:59: Ich hoffe es hat dir einen ganz guten Eindruck gegeben.

00:46:02: schon von der Vielfältigkeit des Landers also wirklich vom Strand, vom Wärme, von Surf und Beach Vibes bis zu den Minusgraden auf dem Vulkan hat das Land wirklich ultra viel zu bieten, auch noch viel Kulturelles zu binden.

00:46:17: Also die Maya war ja zum Beispiel in Gurtemala angesiedelt.

00:46:21: aber wie gesagt es kommt dann alles in den nächsten Episoden.

00:46:24: falls du es noch nicht gemacht hast abonnier also gerne den Podcast auf deiner Lieblingsplattform damit ihr auch immer angezeigt wird.

00:46:32: wenn eine neue Episode rauskommt würde mich auch sehr freuen wenn du mir vielleicht eine Bewertung da lässt oder was kommentierst.

00:46:40: Es gibt begleitende zum Podcast auch noch ein Instagram-Kanal, der heißt auch so wie der Podcast Kompass und Café ohne Punkt ohne Strich einfach durchgeschrieben von Kompas und Cafés.

00:46:52: Da teile ich auch Bilder und Videos zu den Episoden eben auch zu dieser Episode Und auch dort kann sich natürlich im Kommentarbereich ausgetauscht werden oder mir eine DM geschickt werden.

00:47:05: Ansonsten freue ich mich auf Feedback, Inspiration und Themenbündchen an meine E-Mailadresse.

00:47:15: Das ist Podcast at kompasundcafé.de.

00:47:19: Dann sage ich bis zum nächsten Mal!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.